Mittelalterliche Gesänge aus Schweizer Quellen Ensemble Resonez • Angélique Greuter
Schweizer Fonogramm 1 CD SF0024
Anstatt einmal wieder den Codex Montpellier oder das Magnus liber organi zu plündern hat sich das Ensemble Resonez aufgemacht, bisher nicht im Fokus stehende Quellen mittelalterlicher Musik schweizerischer Provenienz zu evaluieren. Da das reine Frauenensemble diese Werke in Vierfuß-Lage darbietet, passen Blockflöten und die Doucaine, ein Rohrblattinstrument, das dem armenischen Duduk verwandt ist und als leise Form des Pommers gilt, hervorragend dazu. Glaubt man den Fotos im Booklet musizieren sie nicht aus modernen Neuausgaben, sondern aus Kopien des originalen Textes.
Ensemble Resonez (Ensemble für Alte Musik)
Angélique Greuter (Leitung)
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Der Genius loci kehrt nach Rom zurück
Zwei originale Mozart-Geigen erklingen erstmals im Vatikan für Papst Leo XIV.
(v.l.n.r.): Anna Honsig-Erlenburg, Linus Klumpner, Papst Leo XIV., Musiker des Ensembles Bella Musica. Foto: Vatican Media
Als Leopold Mozart im Jahr 1769 mit seinem Sohn Wolfgang Amadé die erste große Reise nach Italien (Dezember 1769 bis März 1771) antrat, hatte der gefeierte Musikpädagoge ein klares Bild vor Augen: Aus dem Wunderkind sollte ein etablierter Komponist werden. Zum dritten Mal – mittlerweile als lieb gewordene Tradition – würdigt die Internationale Stiftung Mozarteum diese wegweisende Italienreise mit der Teilnahme an der Sommertournée des Ensemble Bella Musica. Die Talente des Pre-College der Universität Mozarteum Salzburg wandern auf den Spuren des jungen Musikus und erwecken die Klangwelt Mozarts an jenen Stätten zum Leben, die auch Wolfgang Amadé vor 256 Jahren besuchte. [04.09.2026]
Beginn des Semifinales Orgel beim ARD-Musikwettbewerb
Start für Schlagzeug und Streichquartett
Komponist Enjott Schneider, von dem das Auftragswerk für Orgel des ARD-Musikwettbewerbs stammt. Foto: Mathias Vietmaier
Heute beginnt das erste Semifinale des ARD-Musikwettberbs für sechs Semifinalisten, eine Organistin und fünf Organisten, ab 19.30 Uhr an der Rieger-Orgel in der Michaelskirche in der Fussgängerzone. Es wird morgen um die gleiche Zeit am gleichen Ort fortgesetzt. Die Teilnehmer dürfen ein oder mehrere frei gewählte Werke spielen und dazu als Uraufführung die Auftragskomposition des ARD-Musikwettbewerbs für Orgel, Das Glasperlenspiel für Orgel solo von Enjott Schneider. Darüber hinaus beginnt für die Streichquartette der erste Durchgang ab 10 Uhr vormittags und ab 15.30 Uhr im Amerikahaus. [04.09.2026]
Neue Veranstaltungsreihe der Berliner Philharmoniker
Kammermusik und Lesungen - Autoren sprechen über ihre Werke
Am 7. September beginnt eine neue Veranstaltungsreihe der Stiftung Berliner Philharmoniker: Satzwechsel. Neben der Musik soll im Rahmen dieses gemeinsam mit dem Internationalen Literaturfestival Berlin kuratierten Formats auch die Literatur in den Vordergrund rücken. Dreimal pro Saison werden berühmte Autorinnen und Autoren eingeladen, die aus ihren aktuellen Werken lesen und im Gespräch Einblicke in ihre Arbeit und ihr Denken geben. [04.09.2026]
Der 2003 geborene Pianist Roman Borisov ist stets auf der Suche nach neuen Perspektiven und setzt sich neben dem großen europäischen und russischen Repertoire intensiv mit Komponisten wie John Corigliano, Ruth Crawford Seeger, Leopold Godowsky, Lowell Liebermann, Brett Dean, Grażyna Bacewicz und William Bolcom auseinander. Zu den Höhepunkten der Saison 2026/27 zählen neben zahlreichen Wiedereinladungen insbesondere Konzerte in Deutschland und auf Tournee mit dem Royal Scottish National Orchestra unter Thomas Søndergård und dem hr-Sinfonieorchester unter Roberto González-Monjas sowie Solo-Recitals unter anderem im Théâtre des Champs-Élysées, im Konzerthaus Wien und in der Philharmonie Luxembourg. [04.09.2026]
Am 04. September 2026 jährt sich der Todestag der dramatischen Sopranistin Astrid Varnay zum 20. Mal. Sie wurde am 25. April 1918 in Stockholm als Tochter ungarischer Emigranten geboren, 1920 zog ihre Familie jedoch in die USA, wo sie zunächst von ihrer Mutter, einer Koloratursopranistin, später von Hermann Weigert ausgebildet wurde. 1941 sprang sie kurzfristig für die erkrankte Lotte Lehmann an der New Yorker Met als Sieglinde (Walküre) ein und feierte einen überwältigenden Erfolg.
dass das berühmte Aspen Festival in Colorado (USA) 1949 aus Anlass des 200. Geburtstags von Goethe gegründet wurde? Es gehört heute mit mehr als 350 Veranstaltungen und einer Sommerakademie für junge Künstler zu den größten Festivals überhaupt.
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Ich weiß, daß die zwölf Töne einer Oktave und die Vielseitigkeit der Rhythmen derart weitreichende Möglichkeiten bieten, daß sie von allen menschlichen Genies niemals ausgeschöpft werden können.