by Fazil Say & Wolf Kerschek Matthias Höfs • Christian Schmitt • Tillmann Höfs • Münchner Rundfunkorchester • Christoph Altstaedt
Berlin Classics 1 CD 0304135BC
Auf seiner neuesten CD stellt Matthias Höfs, seit Jahren wohletabliert als einer der namhaftesten deutschen Trompeter seiner Generation, zwei neue Doppelkonzerte jeweils für Trompete und ein anderes Instrument vor, die ihm sozusagen auf den Leib geschrieben worden sind. Als Duopartner in Fazil Says Konzert steht ihm der Organist Christian Schmitt zur Seite, während in Wolf Kerscheks The four elements Höfs’ Sohn Tillmann am Horn den zweiten Solopart übernimmt. Es spielt das (bei seltenerem Repertoire stets gerne eingesetzte) Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Christoph Altstaedt.
Matthias Höfs (Trompete)
Christian Schmitt (Orgel)
Tillmann Höfs (Horn)
Aykut Köselerli (Schlagzeug)
Münchner Rundfunkorchester
Christoph Altstaedt (Leitung)
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Asasello Quartett: Wir und die schöne neue Welt von Gestern #6
Wenig bekannte Strreichquartette aus den Zwanziger Jahren
Das Engagement des Asasello Quartetts für das Auffüllen der Repertoirelücken im Kanon der Gattung Streichquartett macht auch vor komplexen Zusammenhängen nicht Halt. Im Kontext der breit angelegten Recherchen zur Schostakowitsch-Einspielung hat das Ensemble in den letzten Jahren bereits einige musikalische Juwelen ans Licht gefördert. Am 19. Juni findet im Sancta-Clara Keller in Köln wieder ein Konzert der Reihe „Wir und die schöne neue Welt von Gestern“ statt. Diesmal stehen ausschließlich Kompositionen der Zwanzigerjahre des 20. Jahrhunderts auf dem Programm, und die könnten unterschiedlicher nicht sein. [14.06.2026]
Am 21. Juni lädt die Stiftung Berliner Philharmoniker ab 11 Uhr alle Berliner zum Tag der offenen Tür in die Philharmonie Berlin ein. Bei Orchester- und Kammerkonzerten, Führungen, Mitmach-Formaten wie einem Horn-Flashmob oder einem Vokalhelden-Singworkshop für alle erhalten die großen und kleinen Besucherinnen und Besucher kostenfrei Einblicke in die gesamte Bandbreite des philharmonischen Lebens. Höhepunkt des Tages sind eine offene Generalprobe und zwei Konzerte der Berliner Philharmoniker mit Chefdirigent Kirill Petrenko. [14.06.2026]
Großes Finale beim Mitmach-Projekt - Abschlusskonzerte am 5. und 12. Juli in München und Bad Kissingen
Einmal mit Klassik-Star Sir Simon Rattle auf der großen Bühne stehen: Dafür proben über 500 Laien-Sängerinnen und -Sänger in ganz Bayern seit Monaten, u. a. Carmina Burana. Die Abschlusskonzerte des Projekts "Singen mit Sir Simon", zusammen auch mit Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, stehen am 5. und 12. Juli im Münchner Circus Krone-Bau und beim Open Air-Jubiläumskonzert "40 Jahre Kissinger Sommer" auf dem Programm. Die künstlerische Leitung beider Konzerte liegt bei Chefdirigent Sir Simon Rattle, auf dessen Idee das Projekt "Singen mit Sir Simon" auch zurückgeht. [14.06.2026]
Prix Serdang 2026 geht an die Pianistin Eva Gevorgyan
Jährlich vergebener Preis für junge Pianistinnen und Pianisten
Initiator Adrian Flury und Eva Gevorgyan, Preisträgerin des Prix Serdang 2026., Foto: Thomas Entzeroth
Der mit 50.000 Schweizer Franken dotierte Prix Serdang 2026 wird an die Pianistin Eva Gevorgyan verliehen. Die Auszeichnung, die jährlich unter der künstlerischen Kuratierung von Rudolf Buchbinder vergeben wird, zählt zu den besonderen Förderpreisen für junge Pianistinnen und Pianisten. Im Mittelpunkt steht die nachhaltige Unterstützung einer außergewöhnlichen künstlerischen Persönlichkeit. Mit der Verleihung 2026 begeht der Prix Serdang sein erstes kleines Jubiläum und wird bereits zum fünften Mal vergeben. Die feierliche Preisverleihung findet am heutigen Sonntag, 14. Juni 2026, um 11.00 Uhr in der Villa Serdang in Feldbrunnen bei Solothurn (Schweiz) statt. [14.06.2026]
Gerald Finzi ist einer der bekanntesten englischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Er wurde am 14. Juli 1901 in London geboren und verbrachte dort auch seine frühe Kindheit. Bereits mit sieben Jahren verlor er seinen Vater. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges zog seine Mutter mit ihm nach Harrogate in Yorkshire. Dort nahm er Unterricht bei dem Komponisten Ernest Farrar und ab 1917 bei Edward Bairstow am York Minster. 1922 veröffentlichte er sein erstes Werk By Footpath and Style für Bariton und Streichquartett auf Texte von Thomas Hardy. 1926 zog er wieder nach London und nahm Unterricht bei R. O. Morris. In dieser Zeit lernte er Vaughan Williams kennen, der 1928 sogar sein Violinkonzert dirigierte. Außerdem machte er auch die Bekanntschaft von Holst, Bliss, Rubbra und Ferguson. 1930 vermittelte ihm Vaughan Williams einen Lehrauftrag an der Royal Academy of Music.
Der ungarische Pianist Géza Anda wurde am 19. November 1921 in Budapest geboren. Er stammte aus einer musikalischen Familie, studierte an der Franz-Liszt-Akademie seiner Heimatstadt u.a. bei Zoltán Kodály und Ernst von Dohnányi und schloss 1941 seine Studien dort mit dem Konzertdiplom ab. Um dem drohenden Militärdienst zu entgehen, ging er zunächst nach Berlin, wo er unter der Leitung von Wilhelm Furtwängler konzertierte, und emigrierte 1943 in die Schweiz. Seine Karriere entwickelt sich zunächst nur langsam, ein Einspringen für Arturo Benedetti Michelangeli in der Zürcher Tonhalle unter der Leitung von Hermann Scherchen änderte daran zunächst nur wenig. Ab Mitte der 50er Jahre wird Géza Anda international gefeiert.
dass das Libretto zu "Nabucco" von Temistocle Solera zunächst Otto Nicolai angeboten wurde, der es jedoch ablehnte, so dass Verdi nach dem Misserfolg seiner Oper "Un giorno di regno" mit dieser Oper seinen Ruhm als Komponist endgültig festigen konnte?
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Die Engländer mögen Musik gar nicht so gern. Aber sie lieben über alles das Geräusch, das damit verbunden ist.