Johann Anton André (1775 – 1842) wirkte in Offenbach am Main nicht nur als Musikverleger in einem Musikhaus, das bis heute besteht, sondern auch als Komponist und Musikwissenschaftler. Das junge, 2017 an der Musikhochschule in Mainz gegründete Oxalis Quartett, in dem Musiker aus Moldawien, Slowenien und Deutschland zusammenfanden, hat sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, Werke von Komponisten einzuspielen, die im heutigen Musikleben kaum eine Rolle spielen. Dass es dabei zu interessanten, lohnenden Entdeckungen kommen kann, beweisen die jetzt vorliegenden Aufnahmen von Kompositionen Andrés
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Orchestre National de France auf Deutschlandtournee
Solistin ist Julia Fischer, Cristian Măcelaru hat die musikalische Leitung
Cristian Măcelaru, Foto: Thomas Brill
Das Orchestre National de France, Botschafter der französischen Musikkultur par excellence, geht vom 30. November bis 4. Dezember 2026 mit Julia Fischer und Chefdirigent Cristian Măcelaru auf Deutschlandtournee. Auf dem Programm stehen Berlioz‘ Ouvertüre zu Béatrice et Bénédict, Saint-Saëns‘ Violinkonzert Nr. 3 und Dvořáks Sinfonie Nr. 8. In München spielt Julia Fischer gemeinsam mit Daniel Müller-Schott das Brahms-Doppelkonzert. [12.10.2026]
Igor Levit mit Beethoven-Sonaten und Gesprächskonzert in der Philharmonie Essen
Zum Auftakt des Beethoven-Schwerpunktes ist der Pianist am 17. und 18. Oktober insgesamt drei Mal zu erleben
Igor Levit, Foto: Peter Rigaud c.o. Shotview Artists
Das Beethoven-Jubiläum 2027 feiert die Philharmonie Essen über die gesamte Spielzeit 2026/2027 mit 21 Konzerten. Den Auftakt gestaltet Star-Pianist Igor Levit mit gleich zwei Solo-Recitals und einem Gesprächskonzert. Der Virtuose wird unter dem Titel „Alles Beethoven“ alle 32 Klaviersonaten in sieben Städten Nordrhein-Westfalens zur Aufführung bringen. Die ersten beiden Konzerte finden in Essen statt. Der erste Abend am Samstag, 17. Oktober 2026, um 19:00 Uhr spannt den Bogen von Beethovens mozartverehrendem Debütwerk (Nr. 1) über einen trauermarschverhangenen fernen Widerhall der Revolution (Nr. 12) und fein ziselierte Verspieltheit (Nr. 25) zu einem der frühen Höhepunkte: Die Waldstein-Sonate (Nr. 21) widmete Beethoven jenem Gönner, der ihm einst wünschte, „Mozart’s Geist aus Haydns Händen“ zu erhalten. [12.10.2026]
Camille Saint-Saëns' Oper „Samson et Dalila“ in Schwerin
Halbszenische Produktion am 17. Okt. im Theaterzelt am Küchengarten.
Alexandra Urquiola wird die Partie der Dalila in Schwerin singen. Foto: Andrew Bogard Photography
Es muss frustrierend gewesen sein: Trotz der erfolgreichen Uraufführung in Weimar 1877 fand Komponist Camille Saint-Saëns keine weiteren Orte, die seine Oper Samson et Dalila aufführen wollten. Er klemmte sich persönlich dahinter – mit Erfolg: In Schwerin wollte Saint-Saëns Orchester und Geldgeber überzeugen. Später schrieb er selbst: „Ich glaube, die Aufführung hier ist gesichert. … Das Theater ist schön, das Orchester wunderbar.“ [12.10.2026]
Berliner Debüts von Dirigent Riley Court-Wood, Pianist David Khrikuli und Geigerin Geneva Lewis
Die Konzertreihe „Debüt im Deutschlandfunk Kultur“ startet mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (DSO) am Mittwoch, dem 14. Oktober, um 20.00 Uhr in der Philharmonie Berlin in die neue Saison. Dirigent Riley Court-Wood und die beiden Solisten David Khrikuli (Klavier) und Geneva Lewis (Violine) versprechen mit einem vielseitigen Programm mit Werken von Lili Boulanger, Sergei Rachmaninow, Samuel Barber und Richard Strauss drei eindrucksvolle Berlin-Debüts. [11.10.2026]