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Besprechung heute

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Hidden Treasures of Baroque Chamber Music for Recorder
Acanthus Baroque • Magdalena Spielmann

Helbling 1 CD 3-7113-1272

Da soll nochmal jemand behaupten, dass in unseren Bibliotheken keine musikalischen Schätze mehr zu heben wären. Magdalena Spielmann und Acanthus Baroque beweisen mit sechs Weltersteinspielungen von Werken für und mit Blockflöte das glatte Gegenteil! So entdeckten sie sechs durchaus anspruchsvolle Sonaten von Johann Jakob Kress, dem Konzertmeister der Darmstädter Hofkapelle, die wohl für den dortigen Oboen- und Blockflötenvirtuosen Johann Michael Böhm – für den Telemann seine beiden Konzerte komponierte – gedacht waren. Neben zweien dieser Sonaten finden sich Werke von Johann Christoph Pez und Jakob Scheiffelhut ssowie eine Rekonstruktion von J. S. Bachs A-Dur Flötensonate BWV 1032 in der Urfassung als Triosonate sowie Telemanns C-Dur-Sonate aus Essercizii musici quasi als Vergleichsobjekt

Magdalena Spielmann (Blockflöte) Acanthus Baroque

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Forderndes Finale

Finale Schlagzeug beim 75. Internationalen Musikwettbewerb der ARD

Beide Finalisten mussten im Herkulessaal das Konzert für Schlagzeug und Orchester von Friedrich Cerha mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Bar Avni präsentieren. Das 2008 vollendete Werk ist klassisch in drei Sätze gegliedert, für die der Solist auch entsprechende Etappen auf dem Podium zurücklegen muss. Die Ecksätze werden den Worten des Komponisten zufolge von „eruptiven Trommelereignissen“ gerahmt.
[14.09.2026]

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Schnäppchen-Alarm: 3 komplette Quartettabende für eine Eintrittskarte

Das Finale der Streichquartette im 75. Internationalen Musikwettbewerb der ARD

Folgende Auswahl zu interpretierender Werke stand den drei Finalisten offen: je eines der sechs Streichquartette von Béla Bartók sowie der mittleren und späten Quartette Beethovens für die russischen Fürsten Rasumowsky (Op. 59) oder Galitzin (Opp. 127, 130 und 132) nebst Op. 131 oder eines der drei letzten Quartette Franz Schuberts. Da der Quartettsatz Schuberts bereits Pflichtprogramm im Semifinale war und man nur als Spitzenquartett gelten kann, wenn man auch die „großen Beethovens“ beherrscht, war es von vornherein klar, dass Letzterer das Rennen machen würde. Da alle drei Quartette komplett unterschiedliche Programme spielten, blieb dem Publikum der Worst Case mit dreimal demselben Beethoven und Bartók erspart.
[13.09.2026]

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Aktuelle Meldungen

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Bayerische Staatsoper erinnert an Bruno Walter

Der Dirigent war von 1913 bis 1922 einer der prägndsten Generalmusikdirektoren des Hauses

Am 15. September 2026 jährt sich der Geburtstag von Bruno Walter zum 150. Mal. Die Bayerische Staatsoper nimmt dies zum Anlass, an einen der prägendsten Dirigenten ihrer Geschichte zu erinnern, der hier von 1913 bis 1922 als Generalmusikdirektor wirkte. Bruno Walter wurde am 15. September 1876 in Berlin geboren und wuchs in einem musikaffinen Elternhaus auf. Bereits als Dreizehnjähriger trat er als Wunderkind am Klavier mit den Berliner Philharmonikern auf, bevor ihn ein Dirigat Hans von Bülows zur Überzeugung brachte, selbst Dirigent werden zu wollen.
[15.09.2026]

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Die Preisträger beim 75. Internationalen ARD Musikwettbewerb 2026 stehen fest

Riesiges Publikumsinteresse am Wettbewerb in den Fächern Fagptt, Orgel, Streichquartett und Schlagzeug

Volle Konzertsäle in München und großes weltweites Interesse online: Der 75. Internationale Musikwettbewerb der ARD hat klassische Musik für ein riesiges Publikum live erlebbar gemacht – in München ebenso wie weltweit digital in 18 Livestreams. Jetzt stehen die Preisträgerinnen und Preisträger fest. Sie präsentieren sich vom 16. bis 18. September in drei Konzerten, die in den ARD-Kulturwellen sowie im YouTube-Kanal von ARD Klassik jeweils live übertragen werden. Am Sonntagabend endeten die Wertungsrunden in den Fächern Fagott, Orgel, Streichquartett und Schlagzeug.
[15.09.2026]

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Rosie Aldridge in vier unterschiedliche Frauenrollen

Engagements an der Komischen Oper, der Deutschen Oper am Rhein und der Staatsoper Stuttgart

Rosie Aldridge verkörpert in der Spielzeit 2026/27 vier höchst unterschiedliche Frauen in bedeutenden Produktionen der Komischen Oper Berlin, der Staatsoper Stuttgart und der Deutschen Oper am Rhein. In zwei Neuproduktionen gibt sie große Rollendebüts: als Goneril in Reimanns Lear an der Komischen Oper Berlin und als Katerina Ismailowa in Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk an der Staatsoper Stuttgart. Anschließend kehrt sie als Kostelnička in Jenůfa an die Deutsche Oper am Rhein und als Mrs. Lovett in Sondheims Sweeney Todd an die Komische Oper Berlin zurück.
[15.09.2026]

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Saisonstart am Staatstheater Regensburg

Start mit dem großen Theaterfest am 19. September von 11 bis 16 Uhr

Das Staatstheater Regensburg meldet sich aus der Sommerpause zurück – und startet mit einer sehr beachtlichen Saisonbilanz und einem anregenden Programm in die neue Spielzeit. Aber zuerst wird gefeiert: mit einem großen Theaterfest am Samstag, den 19. September, und der abendlichen Eröffnungsgala. Die Theaterkasse ist ab Freitag, den 11. September, wieder geöffnet. Zugleich startet auch der Vorverkauf für die Vorstellungen im November und etliche Gastspiele bis zum Jahreswechsel.
[15.09.2026]

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»Weitere Textbeiträge«

FFFfFF- Freitäglich-Fröhliche Frühromantik fürs Fagott

Finale

Für das „große Finale“ hatten die Teilnehmer die Auswahl zwischen dem sonst auch gern im Semifinale geforderten Mozart-Konzert und einem der beiden größer dimensionierten Konzerte von Carl Maria von Weber oder Johann Nepomuk Hummel. Letztere weisen beide einen Mozart-Bezug auf: Hummel war Schüler des Salzburgers, Weber bekanntermaßen ein Vetter von dessen Frau Constanze.
[12.09.2026]

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75. ARD-Musikwettbewerb – Schlagzeug

Semifinale

Es hat bisweilen etwas Floskelhaftes, die hohe Leistungsdichte im Teilnehmerfeld beim ARD-Musikwettbewerb zu beschwören. Aber beim Schlagzeug-Semifinale des diesjährigen Wettbewerbs hatte man als Außenstehender auf jeden Fall das Gefühl, dass hier ausnahmslos starke Persönlichkeiten um den Einzug in die letzte Runde spielten. Auch deshalb stellte sich überhaupt keine Langeweile ein, wenn man insgesamt sechsmal Béla Bártoks Sonate für 2 Klaviere und Schlagzeug von 1937 im Arrangement von Martin Grubinger sen. erlebte.
[11.09.2026]

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75. ARD-Musikwettbewerb – Streichquartett

Semifinale

Das Semifinale der letzten sechs im Rennen verbliebenen Streichquartette umfasst beim ARD-Wettbewerb grundsätzlich zwei gut dreistündige Konzerte. Neben der Auftragskomposition Impermanence von Camille Pépin waren der Quartettsatz c-Moll, D 703 von Franz Schubert und eines der mittlerweile 6 Streichquartette von Pēteris Vasks zu gestalten.
[11.09.2026]

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75. ARD-Musikwettbewerb – Orgel

Finale

Alle drei Orgel-Finalisten mussten im Herkulessaal der Münchner Residenz das Orgelkonzert g-Moll für Orgel, Streicher und Pauke von Francis Poulenc spielen. Partner dabei war das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das unter der Leitung von Bar Avni, die mit ebenso einfühlsamen wie elegant-suggestiven Gesten dirigierte und alle drei Finalisten gleich engagiert begleitete.
[10.09.2026]

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75. ARD-Musikwettbewerb – Fagott

Semifinale

Das Semifinale erwies sich für die sechs Preis-Kombattanten als echter Härtetest hinsichtlich Konzentration und Ansatz. Diesmal galt es, die gestrenge Jury mit zwei Konzerten und der Auftragskomposition Settling von Nina Ŝenk zu überzeugen. Bezüglich der Konzerte von Antonio Vivaldi bestand die Auswahlmöglichkeit aus einer Liste von 10 Werken. Hinzu kam das 1979 vollendete Konzert für Fagott und 11 Streichinstrumente von Jean Françaix.
[09.09.2026]

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Kalenderblatt

Bruno Walter 150. Geburtstag

Bruno Walter war ein deutscher Dirigent und Pianist, der zu den international bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts zählt. Er wurde als Bruno Walter Schlesinger am 15. September 1876 in Berlin geboren. Bereits mit acht Jahren wurde er als Schüler ins Sternsche Konservatorium in Berlin aufgenommen und trat dort 1886 erstmals öffentlich als Pianist in Erscheinung. Der Eindruck, den Hans von Bülow auf ihn machte, als dieser ab November die „Neuen Abonnementskonzerte“ dirigierte, war auf ihn so stark, dass er ebenfalls Dirigent werden wollte. Als 17jähriger gab er sein Debüt als Dirigent am Stadttheater in Köln.

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Übrigens...

...?

Wussten Sie, ...

dass Johannes Brahms (ab 1862) ganze 14 Jahre brauchte, um seine erste Sinfonie zu schreiben?

„...“

Die Macht der Mehrheit hat irgendwo eine Grenze.

Arnold Schönberg

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