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CD-Besprechung

Hungaroton HCD 31926-7

2 CD • 2h 19min • 1999

01.09.2000

Künstlerische Qualität:
Künstlerische Qualität: 2
Klangqualität:
Klangqualität: 6
Gesamteindruck:
Gesamteindruck: 2

Schon seit seinem 15. Lebensjahr habe er sich mit dem Gedanken getragen, den "imposanten Corpus der Paganini-Capriccios" für das Cello verfügbar zu machen, verkündet Cellist Tamás Mérei im Booklet der Doppel-CD, die die Früchte seiner gescheiterten Bemühungen enthält. Denn unabhängig davon, ob die nicht so furchtbar kleine Cello-Literatur derlei braucht, kann der Befund nur lauten: Paganini-Capricen auf dem Cello spielen, geht nicht. Jedenfalls nicht für Mérei, der sicherlich ein wackerer Virtuose ist, aber im Zuge seiner sportlichen Bemühungen so nebensächliche Kategorien wie Intonation und musikalische Logik weitestgehend unberücksichtigt läßt. Was Mérei sich in den Passagen zusammenfiedelt, ist allzu häufig kaum auszuhalten. Es mag schön für ihn sein, daß er mit taktweise zufriedenstellendem Ergebnis Paganini auf dem Cello spielt. Aber wer braucht das auf CD? Jeder, der die Hammerklavier-Sonate auf der Panflöte haben will. Nettes Zugabenfutter im Anhang.

Peter Korfmacher [01.09.2000]

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Komponisten und Werke der Einspielung

Tr.Komponist/Werkhh:mm:ss
CD/SACD 1
Niccolò Paganini
124 Caprices for Violin solo

Interpreten der Einspielung

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