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CD-Besprechung

ASV DCA 1105

1 CD • 64min • 2000

01.12.2001

Künstlerische Qualität:
Künstlerische Qualität: 8
Klangqualität:
Klangqualität: 8
Gesamteindruck:
Gesamteindruck: 8

Vermutlich kennt man Filme wie Quo Vadis, Ben Hur oder El Cid besser als den Namen ihres Filmmusik-Komponisten Miklós Rózsa (1907-1995), der in seinen eigenen Worten als Komponist ein Doppelleben geführt hat und dessen Kammermusik im intensiven Einfluß Bartóks und Kódalys steht. Der vielseitig begabte Ungar mit der Hollywood-Karriere und drei Oscars steht als diszipliniert-akademischer Komponist ganz im Bann eines folkloristischen Klassizismus, wobei ein Einfluß seines Lehrers Arthur Honneger auch deutlich ist. Der organisch-flexible Aufbau seiner Musik weicht groben Klischees aus und ist stets von einer sehr eigenen, empfindlichen Melodik durchsetzt. Noch stärker als die 1950 und 1981 entstandenen Streichquartette überzeugt seine Sonate für zwei Violinen; hier spürt man Rózsas unglaubliche Lebensenergie und seine phänomenale Begabung für die Violine. Das 1933 entstandene, 1973 überarbeitete Werk hat eine ungewöhnliche Dichte und Klangfülle. Das Flesch Quartet zeichnet Rózsas Musik in transparenten Farben und trotz aller Motorik fein durchstrukturierter Rhythmik.

Hans-Christian v. Dadelsen [01.12.2001]

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Komponisten und Werke der Einspielung

Tr.Komponist/Werkhh:mm:ss
CD/SACD 1
Miklós Rózsa
1Streichquartett Nr. 1 op. 22
2Streichquartett Nr. 2 op. 38
3Sonate op. 15a für 2 Violinen

Interpreten der Einspielung

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Werke für Violine und Violoncello / SWRmusic
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