Le clavecin poétique
Tatjana Vorobjova
MDG 921 2360-6
1 CD/SACD stereo/surround • 77min • 2024
21.06.2025 • 10 10 10
Zu einer Tour auf die Gipfel der Musik für Cembalo des 17. und der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts macht sich die international gepriesene Solistin Tatjana Vorobjova hier auf und darf sich dabei eines überaus wertvollen Originalcembalos bedienen: Es ist das im Colmarer Musée Unterlinden aufbewahrte „Colmar-Ruckers“, das auf seinem Resonanzboden die Jahreszahl „1624“ trägt und somit kürzlich 400 Jahre alt wurde. Dabei erweist sich die Interpretin ihrem außergewöhnlichen Instrument als absolut ebenbürtig und stellt ihre Stilsicherheit ebenso unter Beweis wie ihr feines Empfinden für die musikalische Tiefe der Cembalomusik zu der Zeit, als die Sololiteratur für Cembalo in höchster Blüte stand.
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Johann Sebastian Bach
...con passione
MDG 921 2311-6
1 CD • 76min • 2023
21.04.2024 • 10 10 10
Die in Riga geborene Cembalistin Tatjana Vorobjova lebt inzwischen in der Nähe von Köln; sie hat sich eine erfolgreiche internationale Solistenkarriere aufgebaut und kann mittlerweile auf eine ansehnliche Diskographie verweisen. Darunter eine SACD mit Sonaten von Domenico Scarlatti unter der Überschrift „…ma cantabile“, die mir vor anderthalb Jahren zur Besprechung vorlag und mich rückhaltlos begeisterte. Diese Veröffentlichung mit Werken von J. S. Bach steht unter dem Titel „… con passione – mit Leidenschaft“: Bach, wenn auch im gleichen Jahr geboren wie Domenico Scarlatti, stellt den Cembalisten vor ganz andere musikalische und solistische Anforderungen – so war ich gespannt, ob Tatjana Vorobjova mich in gleicher Weise würde überzeugen können, zumal sie auf demselben großartigen Instrument spielt...
Domenico Scarlatti
...ma cantabile
MDG 921 2252-6
1 CD/SACD stereo/surround • 73min • 2021
10.10.2022 • 10 10 10
Domenico Scarlatti teilt zwar mit J. S. Bach und G. F. Händel als Geburtsjahr das für die Musikgeschichte so bedeutsame Jahr 1685, und er ist genau in der Mitte zwischen beiden gestorben – Bach (1755), Händel (1759), Scarlatti (1757); dennoch war sein Nachruhm in der Folge lange nicht auf gleicher Höhe mit dem seiner beiden Kollegen. Ab der zweiten Hälfte 20. Jahrhundert wendete sich das Blatt: Er wurde als bedeutender Komponist anerkannt – besonders für die Geschichte der Claviermusik.
