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Anne-Sophie Bertrand

Harfe

Diskographie (3)

Amalie's Cosmos

Anne-Sophie Bertrand

Pentatone classics PTC 5187 497

1 CD • 78min • 2025

08.04.20268 8 8

Die Auseinandersetzung mit der Musik von Komponistinnen hat in den letzten Jahren zum Glück stark zugenommen. Die Harfenistin Anne-Sophie Bertrand widmet sich auf ihrer neuen CD „Amalie’s Cosmos“ jedoch einem ganz anderen Frauentyp. Denn hier handelt es sich nicht um eine Komponistin, sondern Amalie Beer gehörte zu den wichtigsten Frauen des 18. und 19. Jahrhunderts in Berlin, hatte sie dort doch einen bedeutenden Salon. In den Salons trafen sich unter anderem Künstler, Gelehrte, aber auch Interessierte. Somit boten sie eine wichtige Möglichkeit des Austausches in einem kleinen Rahmen: Hier konnten Kompositionen ausprobiert werden, bevor sie der großen Öffentlichkeit präsentiert wurden. In der Semi-Öffentlichkeit des Salons konnten auch Frauen auftreten – in einer Zeit, in der dies noch nicht selbstverständlich war. Gastgeberinnen der Salons waren in der Regel Frauen, die ein besonderes Händchen dafür hatten oder bis heute haben, ein Netzwerk aufzubauen und Menschen unterschiedlicher Couleur zusammenzubringen.

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Transatlantiques

Anne-Sophie Bertrand

Ars Produktion ARS 38 333

1 CD/SACD stereo/surround • 65min • 2021

28.09.20229 8 8

Diese CD erzählt vom europäisch-amerikanischen Austausch zu Beginn des 20. Jahrhunderts. In beide Richtungen bestiegen zahlreiche Musiker und Komponisten die Transatlantik-Dampfer, um auszuwandern oder auf Tournee zu gehen. Sie erlebten Neues und erinnerten sich an die Heimat. Diese Wechselwirkungen reflektiert die Harfenistin Anne-Sophie Bertrand auf ihrem Album „Transatlantiques“, dessen kundigen Booklet-Text sie selbst geschrieben hat. Darin erfährt man etwa, dass auch Maurice Ravel 1928 gen Amerika schipperte.

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Mozaïek

Guy-Claude Luypaerts

Ars Produktion ARS 38 329

1 CD/SACD stereo/surround • 59min • 2021

15.07.20227 8 7

Guy-Claude Luypaerts, 1949 in Paris geboren (und nicht zu verwechseln mit seinem Vater Guy), ist vor allem als Dozent und Verfasser von Unterrichtsliteratur für Flöte hervorgetreten. Daneben ist er jedoch auch ein recht produktiver Komponist, in dessen Schaffen die Flöte natürlich eine wichtige Rolle spielt, das aber auch zahlreiche andere Gattungen bedient (u.a. eine Sinfonie). Zu seinen Lehrern zählten kein Geringerer als Jean-Pierre Rampal (Flöte) sowie der von der CD-Industrie bedauerlicherweise völlig ignorierte Tony Aubin (Komposition). Das vorliegende Album stellt Luypaerts als Komponist, Flötist und Dirigent vor;

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