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Meldung vom 02.08.2021

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Einweihung der Steinmeyer-Konzertorgel

Staatstheater Augsburg präsentiert die Orgel im ersten Sinfoniekonzert der neuen Spielzeit

Auf diesen Moment haben unzählige Musikfreunde in Augsburg gewartet: Nach einer gut zehnjährigen Sanierungszeit weiht das Staatstheater Augsburg die frisch sanierte Steinmeyer-Orgel gemeinsam mit der Stadt Augsburg in einem festlichen Konzert neu ein. Im Laufe der Saison wird sie dann regelmäßig in Konzerten der Augsburger Philharmoniker erklingen, damit das Publikum möglichst oft in den Genuss des vielseitigen Instrumentes und der eher selten erklingenden Konzertliteratur für Orgel und Orchester kommt.

Bereits im Jahr 2010 ergriff die damals frisch gegründete Philharmonische Gesellschaft Augsburg die Initiative, die vor knapp 50 Jahren (1972) von der Firma Steinmeyer erbaute Orgel zu sanieren, und organisierte auf beispiellose Weise eine jahrelange, ehrenamtliche Spendenakquise unter dem 1. Vorsitzenden Jakob Janeschitz-Kriegl. Auf einen fünfstelligen, sehr ermutigenden Betrag der Kurt und Felicitas Viermetz-Stiftung folgten zahlreiche private, teils beträchtliche Spenden. Auch die Stadt Augsburg, der Bezirk Schwaben und die Bayerische Landesstiftung unterstützten die Sanierung großzügig. Verantwortlich zeichnet hierfür der Allgäuer Orgelbaumeister Siegfried Schmid aus Immenstadt, der sich mit zahlreichen Restaurierungen, Rekonstruktionen und Orgelbauten einen Namen gemacht hat.

Charismatischer Organist

Christian Schmitt gilt als einer der charismatischsten und virtuosesten Konzertorganisten der Gegenwart. Seit seinen Debüts bei den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle und den Salzburger Festspielen mit Magdalena Kožena zählt Christian Schmitt zu den international gefragtesten Organisten. Seit 2014 ist er Principal Organist der Bamberger Symphoniker, für die er die Orgelserie für die Konzerthalle Bamberg kuratiert. Als Artist in Residence am Staatstheater Augsburg ist er in der Spielzeit 21/22 in zwei Sinfoniekonzerten, in einem Konzert der Reihe »Zukunft(s)musik« und zwei Solokonzerten zu erleben.

Eröffnungskonzerte der neuen Spielzeit 2021/22

Der frisch sanierten Orgel wird Schmitt im Eröffnungskonzert die monumentalen Klänge von Ad nos, ad salutarem undam von Franz Liszt (in der Orchesterfassung von Marcel Dupré) entlocken. Liszt legte seinem Orgelwerk den Choral der Wiedertäufer aus Giacomo Meyerbeers Oper Le Prophète zugrunde und Dupré war von dem Farbenreichtum der „Propheten-Fuge‟, wie sie Liszt selbst bezeichnete, so beeindruckt, dass er kurzerhand eine klangstarke Fassung für Orgel und Orchester schuf. Auch in Also sprach Zarathustra op. 30 von Richard Strauss ist Augsburgs neue Konzertorgel zu hören. Darin stellt der Komponist mit den berühmt gewordenen Anfangstakten die Tonarten C-Dur als Symbol für die Natur und das harmonisch weit entfernte H-Dur als Symbol für den Menschen gegenüber. Eröffnet wird das Konzert mit der Ouvertüre zu Richard Wagners Oper Tannhäuser.

Eröffnungskonzert der neuen Spielzeit und Orgeleinweihung im 1. Sinfoniekonzert

27. September, 20.00 Uhr - Kongress am Park
28. September, 20.00 Uhr - Kongress am Park

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[09.04.2026] Mirga Gražinytė-Tyla debütiert bei den Berliner Philharmonikern

Konzerte mit Pianist Emanuel Ax am 16. und 18. April 2026

Mit Mieczysław Weinbergs Burattino und das goldene Schlüsselchen: Orchestersuite Nr. 4 op. 55d und Auszügen aus Sergej Prokofjews Romeo und Julia op. 64 wird Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla in den Konzerten vom 16. bis 18. April erstmalig am Pult der Berliner Philharmoniker stehen. Das Programm wird von John Williams‘ Konzert für Klavier und Orchester ergänzt, mit Emanuel Ax als Solist.

[09.04.2026] Marco Medved zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin berufen

Er wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten

Marco Medved hat die Berufung zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin angenommen hat und wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten. Der Mailänder Marco Medved genoss am Konservatorium Giuseppe Verdi eine exzellente Ausbildung in Klavier, Komposition, Chor- und Orchesterleitung, die er mit Auszeichnung abschloss. Seither verfügt er nach Leitungspositionen bei den Tiroler Festspielen Erl, beim National Centre for Performing Arts in Peking, den Festspielen Südtirol von Toblach, den Opern in Köln und Bonn und zuletzt am Teatro Petruzzelli in Bari über breit gefächerte Erfahrungen als Chordirektor im Opernbetrieb.

[09.04.2026] Neue Intendantin für die Salzburger Festspiele

Theatermanagerin Karin Bergmann folgt auf Markus Hinterhäuser

Nachdem Intendant Markus Hinterhäuser nach wochelangem Streit mit dem Festspielkuratorium sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hatte, übernimmt die Theatermanagerin Karin Bergmann vorläufig bis 2027 die künstlerische Leitung der Salzburger Festspiele. Die 1953 in Recklnghausen geborene Kulturmanagerin ist eine gute Wahl und bringt reichlich Erfahrung mit. Von 20214 bis 2019 leitete sie als erste Frau erfolgreich das Wiener Burgtheater und war als Schauspielchefin der Salzburger Festspiele im Gespräch.

[09.04.2026] SWR Jazzpreis 2026 an Pianistin Olga Reznichenko

Ältester deutscher Jazz-Preis, zum 46. Mal verliehen

Der gemeinsam vom Land Rheinland-Pfalz und dem Südwestrundfunk vergebene SWR Jazzpreis geht 2026 an die Pianistin Olga Reznichenko. Die Preisvergabe findet am 31. Oktober 2026 im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen statt. In der Jurybegründung heißt es: „Bewegung! Das scheint ein Credo von Olga Reznichenko zu sein. Extrem aktiv und extrem vielseitig gestaltet die Pianistin den Sound des aktuellen Jazz aus Deutschland maßgeblich mit. O.R.T. heißt ihr langjähriges Trio (mit Lorenz Heigenhuber und Maximilian Stadtfeld), man kann sie aber darüber hinaus auch an sehr vielen anderen musikalischen Orten treffen.

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