Orchesterzentrum | NRW - Neue Konzertreihe
Matinee "Resonanzen zwischen Zeilen und Klängen" - Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy
Am 18. Oktober 2026 um 11:00 Uhr kündigt das Orchesterzentrum|NRW die neue Reihe „Resonanzen zwischen Zeilen und Klängen“ an. Die erste Matinee befasst sich mit Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy: „Vergiss nicht, dass Du meine rechte Hand und mein Augapfel bist“. Ekkehard Freye, Schauspieler am Theater Dortmund, begibt sich auf die Reise in die Kommunikation zwischen Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy. Entsprechend des Programms wird die Verbindung zwischen Komponisten, Werken und zu lesenden Texten geschaffen.
Musikalischer Dialog zwischen den komponierenden Geschwistern
Ekkehard Freye wurde 1971 in Hannover geboren und wuchs in Hildesheim auf. Er genoss eine weltoffene und humanistische Erziehung und wollte in seiner Jugend Psychologe bzw. Autor werden. Seine ersten Begegnungen mit dem Theater hatte er in der Theatergruppe des Gymnasium Andreanum. Hier prägten seine Weltsicht die Arbeit an Elias Canettis Komödie der Eitelkeit sowie Der Schatten von Jewgenij Schwarz. Weitere Begegnungen mit dem Theater folgten und die Lektüre von Camus, Sartre, Genet, Bulgakov, Dostojewskij, Tchechov u.v.a.m. vertieften seine Begeisterung für das Theater. Vom Film ganz zu Schweigen.
Nach dem Studium an der Fritz-Kirchhoff-Schule „Der Kreis“ in Berlin und Amsterdam, und ersten Engagements an Theatern, in der freien Szene und beim Film, verließ Freye Berlin (1993-1999) und ging in sein erstes Festengagement an den Städtischen Bühnen Münster (1999-2004). Mit Beginn der Intendanz Voges (2010) kam Ekkehard Freye fest in das Ensemble des Schauspiel Dortmund. Er war hier in den vergangenen Jahren in über sechzig Rollen und Projekten zu sehen.
2018 erhielt Ekkehard Freye den Preis der Dortmunder Kritiker-Jury. Seit 2018 leitet er außerdem die Theatergruppe „Normal gibts schon“ der Halte-Stelle e.V. in der Blücherstraße. Hier entstanden bisher die Inszenierungen Ich bin nicht depressiv, ich bin verzaubert (Stückentwicklung) und Die Physiker nach Friedrich Dürrenmatt, im Theater im Depot. Auch unter der Intendanz von Julia Wissert (ab 2020/21) gehört Freye zum Ensemble des Schauspiel Dortmund.
Programm:
- Fanny Hensel – Adagio in E-Dur H. 72 für Klavier und Violine
- Felix Mendelssohn – „Lied ohne Worte“ für Klavier und Violoncello
- Fanny Hensel – Capriccio in As-Dur für Klavier und Violoncello
- Felix Mendelssohn – Trio 1 op.49
Veranstaltungsort:
- Orchesterzentrum|NRW, Kammermusiksaal
Sonntag, 18. Oktober 2026 | 11:00 Uhr
- Resonanzen zwischen Zeilen und Klängen
- „vergiss nicht, dass Du meine rechte Hand und mein Augapfel bist“
- Ekkehard Freye | Schauspieler und Konzeption
- OZM|Soloists
Eintritt: Frei
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