präsentiert die Staatsoper Hamburg vom 6. bis 8. November 2026 ein dreitägiges Festival rund um die vielfältigen Formen von Animation im Musiktheater. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern Metropolis Kino und VRHAM! – Biennale für immersive und digitale Kunst in Hamburg entstehen an verschiedenen Spielorten drei unterschiedliche künstlerische Formate. Auf dem Programm stehen drei Premieren: Sie reichen von analoger Animation und Live-Animation über digitale Bildwelten bis zu einem multimedialen Märchenspektakel. Damit verbindet das Festival unterschiedliche künstlerische Handschriften, Techniken und Bühnenformen und macht Möglichkeiten der Interaktion zwischen Animation und Musiktheater unmittelbar erlebbar.">

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Meldung vom 01.10.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Festival "Opera And Animation" vom 6.-8. November 2026

Staatsoper Hamburg erweckt animierte Welten zum Leben

Mit "Opera And Animation" präsentiert die Staatsoper Hamburg vom 6. bis 8. November 2026 ein dreitägiges Festival rund um die vielfältigen Formen von Animation im Musiktheater. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern Metropolis Kino und VRHAM! – Biennale für immersive und digitale Kunst in Hamburg entstehen an verschiedenen Spielorten drei unterschiedliche künstlerische Formate. Auf dem Programm stehen drei Premieren: Sie reichen von analoger Animation und Live-Animation über digitale Bildwelten bis zu einem multimedialen Märchenspektakel. Damit verbindet das Festival unterschiedliche künstlerische Handschriften, Techniken und Bühnenformen und macht Möglichkeiten der Interaktion zwischen Animation und Musiktheater unmittelbar erlebbar.

Barockoper in neuem Gewand

Den Auftakt des Festivals bildet am 6. November 2026 Henry Purcells Barockoper Dido and Aeneas in einer ganz besonderen Form: Der Regisseur Nils Voges, Teil des Künstlerkollektivs sputnic, verwandelt das Werk erstmals überhaupt in ein Live Animation Cinema. Inspiriert von den historischen Animationsfilmen der Filmpionierin Lotte Reiniger, die ihre Scherenschnittfiguren mithilfe der Stop-Motion-Technik zum Leben erweckte, verbindet sputnic Animationsfilm und Oper. Während auf der Leinwand ein animierter Film entsteht, kann das Publikum gleichzeitig beobachten, wie dieser Film live produziert wird. Die Herstellung der Bilder wird damit selbst zum Teil der Aufführung.

Strawinskys Petruschka & Ravels L’Enfant et les sortilèges

Am zweiten Festivaltag stehen die digitalen Möglichkeiten der Animation im Mittelpunkt. Das international arbeitende Künstlerkollektiv 1927 verbindet in Igor Strawinskys Petruschka und Maurice Ravels L’Enfant et les sortilèges digitale Bildwelten mit Live-Performance.

Strawinskys Ballett über den zwischen Freiheit und Fremdbestimmung gefangenen Clown Petruschka trifft auf Ravels Oper über ein wütendes Kind, dessen Fantasie die Dinge um es herum zum Leben erweckt. In der Inszenierung von Suzanne Andrade und Esme Appleton entstehen immer neue, unvorhersehbare Welten. Animierte Bühnenbilder, Akrobatik, Musik und Gesang verbinden sich zu einem Spiel mit der Frage, was Realität eigentlich ist – und wie sie sich auf der Bühne immer wieder neu erschaffen lässt.

Humperdincks Märchenoper "Dornröschen"

Zum Abschluss des Festivals wird am 8. November 2026 Engelbert Humperdincks Märchenoper Dornröschen neu entdeckt. In der multimedialen Inszenierung von Anna Bergmann verbinden sich romantische Oper, Animation, Video, Schauspiel und Tanz zu einer fantastischen Märchenwelt. Dabei kommen unterschiedlichste visuelle Mittel zum Einsatz: Animation und Live-Filmkameras erweitern das Bühnengeschehen und ermöglichen es, Dornröschens Perspektive unmittelbar sichtbar zu machen. Zwei Dornröschen, dreizehn Feen, zwölf zusätzliche Prinzen, Schauspieler:innen des Thalia Theaters Hamburg und ein Puppenspieler bevölkern eine Welt, in der sich Märchen, Popkultur und Musikgeschichte begegnen. Die musikalische Fassung von Markus Poschner und Anna Bergmann erweitert Humperdincks Oper um Musik von unter anderem Weber, Gounod, Wagner, Tschaikowsky und Prokofjew sowie um Songs von Spice Girls, Madonna und Cher. So wird aus dem bekannten Märchen eine heutige Geschichte über Fantasie, Freiheit und Selbstbestimmung.

Freitag, 6. November 2026 – Analog animiert

Samstag, 7. November 2026 – Digital animiert

Sonntag, 8. November 2026 – Märchenwelten

Tickets und weitere Informationen: www.die-hamburgische-staatsoper.de

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Staatsoper Hamburg erweckt animierte Welten zum Leben

[01.10.2026] Gärtnerplatztheater | Kostümverkauf am 10. Oktober 2026

Die Einlasskarten sind ab dem 2. Oktober um 10.00 Uhr telefonisch oder per e-mail erhältlich

[01.10.2026] Das Anmeldeportal für den 64. Wettbewerb "Jugend musiziert ist" geöffnet

Anmeldefrist läuft vom 01. Oktober bis zum 15. November 2026

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