Auszeichnungen beim 14. Österreichischen Musiktheaterpreis 2026
Erfolgreiche Produktionen des Tiroler Landestheaters und der Volksoper Wien
„Fünf Nominierungen, zwei Auszeichnungen – einen beglückenderen Start in die neue Theatersaison kann man sich gar nicht ausmalen“, jubelte die Intendantin des Tiroler Landestheaters, Irene Girkinger, bei der Verleihung des 14. Österreichischen Musiktheaterpreises am 8. September in der Votivkirche gemeinsam mit ihren Musiktheater- und Tanz-Co-Direktorinnen und dem ebenfalls angereisten Brundibár-Leading-Team. „Wir sind alle überwältigt und freuen uns unglaublich, dass unser programmatischer Mut und Anspruch im Musiktheater mit diesen beiden Auszeichnungen eine so wunderbare überregionale Würdigung erfahren hat. Bassbariton Benjamin Chamandy, seit der Spielzeit 2023/24 Mitglied des Tiroler Landestheater-Musiktheaterensembles, wurde zum „Besten Nachwuchs“ gekürt. Hans Krásas Kinderoper Brundibár ist die „Beste Gesamtproduktion Jugend“.
»Alma« und »KaiserRequiem« der Volksoper Wien ausgezeichnet
Omer Meir Wellber, der seit 2025 Generalmusikdirektor des Philharmonischen Staatsorchesters und der Staatsoper Hamburg ist und zuvor, von 2022 bis 2025, Musikdirektor der Volksoper Wien war, hat während seiner Amtszeit die Produktion von Ella Milch-Sheriffs Oper Alma an der Wiener Volksoper musikalisch geleitet, die am 8. September als »Beste Uraufführung« ausgezeichnet wurde. Ella Milch-Sheriff ist eine der führenden Komponistinnen unserer Zeit; die Uraufführung ihres Werkes fand am 26. Oktober 2024 in der Regie von Ruth Brauer-Kvam statt. Das Libretto stammt von Ido Ricklin, die Deutsche Fassung von Anke Raithman.
Beste Gesamtporduktion Tanz
Mit dem KaiserRequiem wurde in der Kategorie Beste Gesamtproduktion Tanz außerdem auch eine von Omer Meir Wellber selbst kreierte Produktion, die während seiner Zeit als Musikdirektor der Volksoper Wien gemeinsam mit dem Wiener Staatsballett entstanden ist, ausgezeichnet. Das Werk kombiniert Viktor Ullmanns Der Kaiser von Atlantis mit Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem und thematisiert so die grundlegenden Fragen des Menschseins. Die Uraufführung des Werkes an der Wiener Volksoper fand am 25. Januar 2025 statt, wobei Andreas Heise die Regie und Choreographie übernahm.
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