Erfolgreicher Auftakt für den 35. MDR-Musiksommer
Zahlreiche Konzerte lassen sich mit Führungen oder Ausstellungsbesuchen kombinieren
Mit einem ausverkauften Konzert in der Ilmenauer Festhalle haben das MDR-Sinfonieorchester unter Leitung von Dennis Russell Davies und der junge Cellist Carlo Lay den MDR-Musiksommer 2026 am Freitagabend (7. August) eröffnet. Gleich am ersten Wochenende des Festivals fanden sieben Konzerte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen statt. Die Jubiläumsausgabe mit insgesamt 25 Konzerten in ganz Mittedeutschland steht unter dem Motto „Natur als Bühne“ und bringt Musik von Klassik bis Jazz dorthin, wo Menschen den Sommer genießen: unter freiem Himmel in Gärten und Parks und sogar mitten im Wald. Bis zum 5. September sind alle drei MDR-Ensembles – MDR-Sinfonieorchester, MDR-Rundfunkchor und MDR-Kinderchor – in großen und kleinen Besetzungen in den Regionen unterwegs und laden zu besonderen Konzerterlebnissen sowie familienfreundlichen Angeboten ein. Alle Informationen zu Ticketverkauf, Konzertorten und Mitwirkenden sind unter www.mdr-musiksommer.de gebündelt.
Die Highlights am zweiten Konzertwochenende
Am zweiten Festivalwochenende (14. bis 16. August) ist der MDR-Musiksommer mit vier Konzerten in Freiberg, Halberstadt, Bad Elster, sowie in Erfurt auf der ega-Parkbühne zu Gast. Gleich bei zwei Konzerten kann man den jungen deutschen Chorleitern Alexander Lüken zusammen mit dem MDR-Rundfunkchor erleben. Am Freitag im sächsischen Freiberg mit einem a-cappella-Konzert und Werken von Fanny Hensel, Brahms und Veljo Tormis und am Samstag in Halberstadt (Sachsen-Anhalt) u.a. mit einer Bearbeitung von Mahlers Adagietto aus der 5. Sinfonie von Clytus Gottwald. Ebenfalls am Samstag heißt es „Let’s Swing“ mit der weltweit gefeierten Sängerin Emma Smith im Naturtheater Bad Elster. Sie macht Jazzmusik mit den besten Klassikern von Aretha Franklin, Arthur Hamilton, Jerome Moross, George Gershwin zusammen mit dem MDR-Sinfonieorchester unter Leitung von Enrico Delamboye im Grünen erlebbar. Ebenfalls mit internationalem Jazz, ist das Jacky-Terrasson-Trio am Sonntag auf der ega-Parkbühne in Erfurt zu erleben.
Naturraum Wald im Fokus
Der Wald als Sehnsuchtsort, Kraftquelle und klanglicher Resonanzraum prägt die Jubiläumsausgabe des Festivals. Im Nationalpark Hainich, erstmals Spielort des MDR-Musiksommers, führen zwei Wandelkonzerte (23. August) Familien über den Baumkronenpfad im Hainich. Auf der Waldbühne Benneckenstein (28. August) treffen Kompositionen für Männerchor auf ein Hornquartett,
Musik und touristische Entdeckungen
Der MDR-Musiksommer verbindet 2026 seine Konzertangebote verstärkt mit touristischen Zusatzangeboten. Zahlreiche Veranstaltungen lassen sich mit Führungen oder Ausstellungsbesuchen kombinieren, unter anderem auf der Wartburg, im Kloster Michaelstein, im ega-Park Erfurt oder im Nationalpark Hainich. Damit wird das Festival zugleich zu einer sommerlichen Entdeckungstour durch Mitteldeutschland.
Große Namen und künstlerische Vielfalt
Neben MDR-Sinfonieorchester, MDR-Rundfunkchor und MDR-Kinderchor prägen namhafte Solistinnen und Solisten das Festivalprogramm, darunter die Geigerin Alena Baeva, Jazzsängerin Emma Smith und Pianistin Tamara Stefanovich. Zu den musikalischen Höhepunkten zählen Mendelssohns selten gespielte Die erste Walpurgisnacht in Jena, Vivaldis Vier Jahreszeiten mit Alena Baeva (Köthen, Weißensee, Großenhain) sowie die Folk Songs of the Four Seasons von Ralph Vaughan Williams mit dem MDR-Kinderchor in Hoyerswerda und Meiningen. Auch kleinere Formationen aus den drei MDR-Ensembles sorgen für besondere Konzerterlebnisse, von Streichquartetten bis zu Vokalensembles.
Finale in Suhl als Auftakt in die neue MDR-Spielzeit
Den Abschluss des MDR-Musiksommers bildet am 5. September das Konzert in Suhl mit Auszügen aus Carl Maria von Webers Der Freischütz, ergänzt u.a. durch Robert Schumanns Vom Pagen und der Königstochter, op. 140. Gleichzeitig markiert das Konzert den Auftakt der MDR-Konzertsaison 2026/27.
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