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Meldung vom 18.01.2025

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Premiere von Lemoynes Oper „Phèdre“ in Karlsruhe

Deutschen Erstaufführung der 1786 uraufgeführten der lange vergessenen Tragédie lyrique

Mit der Deutschen Erstaufführung am 25. Januar 2025 der 1786 uraufgeführten und lange vergessenen Tragédie lyrique Phèdre von Jean-Baptiste Lemoyne zeigt Operndirektor Christoph von Bernuth als Regisseur seine erste Karlsruher Neuinszenierung. Am Pult dieser Koproduktion mit Palazzetto Bru Zane steht Attilio Cremonesi, der dem Karlsruher Publikum von den Händel-Festspielen bestens bekannt und dem Badischen Staatstheater seit dieser Spielzeit als Conductor in Residence verbunden ist.

Es ist eine alte Geschichte, doch bleibt sie immer neu … Euripides erzählte sie zuerst, durch Racine wurde sie zu einem französischen Klassiker, bis heute ist sie gefragter Theaterstoff: Königin Phèdre ist krank vor Liebe zu ihrem Stiefsohn Hippolyte. Der hüllt sich taktvoll in Schweigen; auch dann noch, als der Vorwurf erhoben wird, er sei Phèdre gegenüber zudringlich geworden. Vorschnell verurteilt König Thésée seinen Sohn und sieht dann auch seine Frau von eigener Hand sterben.

Wiederentdeckung einer Erfolgsoper

Der Komponist Jean-Baptiste Lemoyne, 1751 im Périgord geboren, studierte in Berlin, führte seine erste Oper in Warschau auf, widmete die zweite Königin Marie-Antoinette und schuf 1786 mit Phèdre einen Kassenschlager: Der große Erfolg gründete auf dem kongenialen Zusammentreffen hochemotionaler Musik mit einer ergreifend tragischen Geschichte, in der sich die Menschen umso tiefer schicksalhaft verstricken, je mehr sie zu entkommen suchen.

Nach 200 Jahren der Vergessenheit wird Phèdre nun erstmals wieder vollszenisch gezeigt – als Auftakt zu einer Programmlinie, die sich in den kommenden Jahren gezielt dem unbekannteren französischen Repertoire widmen wird. Die Hauptrollen sind mit Ann-Beth Solvang (Phèdre), Krzysztof Lachman (Hippolyte), KS Armin Kolarczyk (Thésée) und Anastasiya Taratorkina besetzt. Es ingt der Badische Staatsoperchor, Attilio Cremonesi dirigiert die Badische Staatskapelle. Termine und weitere Infos unter Termine und Infos unter: www.staatstheater.karlsruhe.de/programm/info/3648/

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