Lucerne Festival Orchestra zu Gast in Paris und Hamburg
Konzerte nach fünfjähriger Tournee-Pause
Nach einer fünfjährigen Tournee-Pause ist das Lucerne Festival Orchestra mit seinem Chefdirigenten Riccardo Chailly im kommenden Herbst wieder im Ausland zu erleben. Solist der Konzerte am 18. Oktober in Paris und am 19. Oktober in Hamburg ist der schwedische Geiger Daniel Lozakovich, der vergangenen März im Rahmen des Frühlings-Fests in Luzern seinen Einstand bei Lucerne Festival gab. Das Orchester tritt zunächst in der Philharmonie Paris auf, es folgt am Tag darauf das Debüt in der Elbphilharmonie Hamburg. In beiden Städten war das Orchester zuletzt 2015 unter der Leitung von Andris Nelsons zu erleben, in der Hamburger Laeizhalle gastierte es auch 2012 mit Claudio Abbado im Rahmen seiner letzten Tournee mit dem Lucerne Festival Orchestra.
Vielfach ausgezeichneter Solist
Daniel Lozakovich spielt in beiden Konzerten das Violinkonzert von Jean Sibelius, außerdem erklingen jeweils in der zweiten Hälfte die Sinfonischen Tänze von Sergej Rachmaninow, die auch im kommenden Sommer-Festival in Luzern am 20. August auf dem Programm stehen. Am 16. August eröffnet das Orchester das Sommer-Festival mit Gustav Mahlers Siebter Sinfonie.
Orchester mit großem Renommee
Mit der Gründung des Lucerne Festival Orchestra, das sich im August 2003 erstmals der Öffentlichkeit vorstellte, knüpften der Dirigent Claudio Abbado und Festival-Intendant Michael Haefliger an die Geburtsstunde der Luzerner Festspiele im Jahr 1938 an, als Arturo Toscanini mit dem legendären «Concert de Gala» gefeierte Virtuosen ihrer Zeit zu einem einzigartigen Eliteorchester vereinte. Seit 2016 steht Riccardo Chailly an der Spitze des Orchesters. Seit 2022 ist das Orchester nicht nur im Sommer, sondern auch im Rahmen des Frühlings-Fests in Luzern zu hören. Die Mitglieder des Lucerne Festival Orchestra treten außerhalb der Festspielsaison solistisch auf, nehmen Solopositionen bei renommierten Orchestern ein, lehren an Hochschulen oder entstammen den Reihen des Mahler Chamber Orchestra und der Filarmonica della Scala. Bis zu seinem Tod im Januar 2014 hatte Claudio Abbado die künstlerische Leitung des Orchesters inne.
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