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Meldung vom 08.04.2024

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

musica viva mit Werken von Eötvös, Filidei (UA), Xenakis und Ogonek

Antoine Tamestit mit der UA des Bratschenkonzerts von Francesco Filideis

Im musica viva-Konzert am Freitag, den 12. April, präsentieren das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Bratschist Antoine Tamestit im Münchner Herkulessaal die Uraufführung von Francesco Filideis Konzert für Viola und Orchester. Auf dem Programm stehen außerdem Cloudline von Elizabeth Ogonek sowie Iannis Xenakis' Aïs für Bariton, Schlagzeug und Orchester mit den Solisten Georg Nigl und Dirk Rothbrust. Mit Sirens Song gedenkt die musica viva zudem des kürzlich verstorbenen Komponisten und Dirigenten Péter Eötvös. Die Leitung hat François-Xavier Roth.

UA des Bratschenkonzerts von Francesco Filidei

Das Konzert für Viola und Orchester, das Francesco Filidei eigens für den renommierten Bratschisten Antoine Tamestit geschrieben hat, markiert eine Reise durch die blühenden "Gärten von Vilnius", in denen sich der Protagonist verirrt, seine Farbe ändert und "am Schluss sehr viel unverhüllter oder auch nackter dasteht als zu Beginn", wie der italienische Komponist selbst sein Werk beschreibt.

Iannis Xenakis betitelte seine Komposition für Bariton, Schlagzeug und Orchester mit Aïs, einer anderen Bezeichnung für Hades. Der Totengesang, 1980 im Auftrag der musica viva entstanden und vom Symphonieorchester des BR uraufgeführt, basiert auf altgriechischen mythologischen Texten aus der Odyssee und der Ilias. Die Musik verhandelt den Schwellenbereich zwischen Leben und Tod und beschwört nach Aussage des Komponisten die damit verbundenen "Empfindungen, die uns alle prägen und für die es kein Entrinnen aus der Polarität gibt". Die Solopartien übernehmen der Bariton Georg Nigl und der Schlagzeuger Dirk Rothbrust.

Tongemälde von Elizabeth Ogonek

Das Orchesterwerk Cloudline der in New York lebenden Komponistin Elizabeth Ogonek entstand 2021 als Kompositionsauftrag von BBC Proms und Los Angeles Philharmonic. In diesem "Tongemälde" geht es Ogonek vor allem um Farben: die Klangfarben des Orchesters ebenso wie die Farbveränderungen des Himmels, wenn sich beim Blick aus dem Flugzeug die Wolkenformationen – hörbar – in Bewegung setzen.

Ergänzt wird das Programm um ein Orchesterwerk des am 24. März im Alter von 80 Jahren verstorbenen Péter Eötvös, dem die musica viva viel zu verdanken hat. Im Gedenken an den ungarischen Komponisten und Dirigenten erklingt zur Eröffnung des Abends "Sirens‘ Song" aus dem Jahr 2021 – eine Musik über die Gesänge der Sirenen, den Musen der Unterwelt.

Konzerttermin: Freitag, 12. April, 20.00 Uhr, Herkulessaal der Residenz, München

Karten: 15,- / 29,- / 44,- Euro (U30-Tickets für junges Publikum 10,- Euro) erhältlich über BRticket

(shop.br-ticket.de oder Tel. 0800 / 5900 594), über München Ticket und an der Abendkasse.

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