Orchester der Warschauer Kammeroper in Wien
Konzert "Musik der Meister" im Wiener Musikverein
Am 11. Februar 2023 um 19.30 Uhr gastiert das Orchester der Warschauer Kammeroper unter der Leitung von Michael Maciaszczyk in der Reihe "Musik der Meister" im Wiener Musikverein. Auf dem Pogrammstehen die Sinfonien Nr. 88 in C-Dur von Joseph Haydn und die Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92 von Ludwig van Beethoven. Die Warschauer Kammeroper ist eine Musikeinrichtung, die 1961 gegründet wurde und im Jahr 2021 ihr 60-jähriges Bestehen feierte.
Die erste Bühnenpremiere dieses Ensembles war La serva padrona von Giovanni Battista Pergolesi, die am 4. September 1961 aufgeführt wurde. Das Repertoire der Warschauer Kammeroper zeichnet sich durch eine große Vielfalt an musikalischen Stilen und Formen der dargebotenen Werke aus: von mittelalterlichen Mysterien, über früh- und spätbarocke Opern, klassische Opern, Opern von Rossini und Donizetti bis hin zu zeitgenössischen Werken, von denen einige von der Warschauer Kammeroper in Auftrag gegeben wurden. Die Künstler der Oper führen auch Kammermusik, Oratorien und symphonische Musik aus verschiedenen Epochen auf.
Seit dem 15. Oktober 1986 spielt die Warschauer Kammeroper in ihrem eigenen Theater, das sich in einem historischen Gebäude aus dem Jahr 1775 an al.Solidarności 76 b befindet. Der Sitz der Oper mit seinem intimen Interieur und seiner ausgezeichneten Akustik ist in das Register der Denkmäler von Warschau eingetragen. Die zweite Bühne, der künstlerische Pool der Warschauer Kammeroper, wurde im Januar 2019 eröffnet. Dieser zwanglose Raum ermöglicht dank seiner historischen Funktion die Realisierung von originellen Aufführungen mit überraschender Szenografie.
Festivals und Opernproduktionen
Bis heute veranstaltet die Warschauer Kammeroper zahlreiche Festivals, darunter das Mozart-Festival, das Festival der Barockoper, das Claudio-Monteverdi-Festival, das Gioacchino-Rossini-Festival und das Festival der polnischen zeitgenössischen Oper. In den Jahren 2000-2001 organisierte sie eine Feier zum 400-jährigen Bestehen der Oper als Gattung. Bei diesem "Festival der Festivals" wurden 57 Bühnenwerke aus verschiedenen Epochen (darunter 7 Premieren) aufgeführt, angefangen bei der ersten Oper, die vollständig erhalten ist, Jacopo Peris Euridice, bis hin zu zeitgenössischen Opern, die als Autragswerke für die Warschauer Kammeroper geschrieben wurden.
Tourneen und Gastspiel
2017 wurde die Premiere der Oper Armide von Jean-Baptiste Lully in Zusammenarbeit mit den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci, den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und dem Centre de Musique Baroque de Versailles in Koproduktion mit TVP Kultura realisiert. Für die Realisation von Armide wurde die Warschauer Kammeroper in Taormina (Sizilien) vom Sizilianischen Lyrischen Chor mit dem Giuseppe di Stefano-Preis ausgezeichnet.
2019 ging die Warschauer Kammeroper auf eine zweiwöchige Tournee durch Japan mit Aufführungen von Die Zauberflöte, Die Hochzeit des Figaro und Requiem von Mozart. Ebenfalls 2019 wurden in Zusammenarbeit mit TVP Kultura Aufführungen von Stanislaw Moniuszkos Halka wileńska (Vilnius Halka) und Christoph Willibald Glucks Orfeo ed Euridice (eine Oper, die anlässlich der Feierlichkeiten zum 15-jährigen Bestehen des Senders TVP Kultura ausgestrahlt wurde) aufgenommen und ausgestrahlt.Im Jahr 2020 wurde zum ersten Mal in der Geschichte der Warschauer Kammeroper eine Ballettaufführung von Tschaikowskis Nussknacker produziert und anschließend von TVP Kultura ausgestrahlt. Im Jahr 2021 wurde das Jean-Philippe Rameaus französisches Barockmeisterwerk Castor et Pollux in Koproduktion mit TVP Kultura aufgezeichnet.
Zu einem Erfolg wurde auch die Aufführung im April 2022 im berühmten Konzertsaal des Wiener Musikvereins mit der Johannespassion von J.S. Bach unter der Leitung von Michael Maciaszczyk.
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