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Meldung vom 31.01.2022

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Konzerttournee: WDR Sinfonieorchester mit Anna Vinnitskaya

Konzerte in Köln, Salzburg und München

Fünf Konzerte in Köln, Salzburg und München lassen die erfolgreiche Zusammenarbeit von Anna Vinnitskaya mit dem WDR Sinfonieorchester im Februar 2022 wieder aufleben. Die Pianistin war 2016/17 Artist in Residence in Köln und ist seither künstlerisch eng mit dem Ensemble verbunden. Unter der Leitung von Cristian Măcelaru gehen das WDR Sinfonieorchester und Anna Vinnitskaya jetzt mit Werken von Rachmaninow, Tschaikowsky, Brahms und Strauss auf Reisen.

Den Startschuss zu der fünfteiligen Konzertserie gibt die Uraufführung von Sean Shepherds Downtime, einer Auftragsarbeit im Rahmen der WDR-Reihe „Miniaturen der Zeit“. Danach geht's weiter mit Rachmaninow und Pianistin Anna Vinnitskaya. Während Rachmaninows Rhapsodie a-Moll (4. Februar in Köln) ein musikalisches Tor ins Jenseits öffnet, ist sein Klavierkonzert d-Moll (13. Februar in München) eine wahrhaft gigantische Herausforderung für jeden Interpreten.

Beim Kölner Heimspiel sowie beim Gastspiel in München steht dem Giganten Rachmaninow dessen Landsmann Peter Tschaikowsky musikalisch zur Seite. Den ersten Satz seiner 5. Sinfonie beschrieb der Komponist als Ausdruck „völliger Ergebung in das Schicksal“. Hervorgerufen durch seine unausgelebte Homosexualität, befand Tschaikowsky sich in ständiger Angst vor gesellschaftlicher Ächtung. Seine dramatische Fünfte öffnet den Blick in die Abgründe seelischer Not.

Für den Besuch im Salzburger Festspielhaus hat Cristian Măcelaru mit Richard Strauss und Johannes Brahms zwei deutsche Schwergewichte der Romantik mit aufs Programm gesetzt. Mit pompöser Wucht bringt Strauss in seiner Tondichtung Also sprach Zarathustra die euphorischen Züge seiner Generation zum Ausdruck. Und Johannes Brahms’ Sinfonie Nr. 3 ist ein Beispiel par excellence für dessen Genialität in Bezug auf Instrumentierung und emotionale Kraft. Sie atmet Leichtigkeit und Zuversicht.

Die Konzerte im Überblick:

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