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Meldung vom 15.05.2020

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Münchner Philharmoniker: Absage der Abo-Konzerte bis Ende der Saison

Alternative Aufführungsformate sind in Planung

Die Münchner Philharmoniker müssen die noch ausstehenden Abonnement-Konzerte für die Spielzeit 2019/20 leider absagen. Die Konzertabsagen betreffen die angekündigten Konzerte bis einschließlich 07. Juli 2020. Ob das Konzert „Klassik am Odeonsplatz‟ ebenfalls abgesagt werden muss oder verlegt werden kann, befindet sich noch in Prüfung.

Die bisherigen Konzertabsagen erfolgten auf Basis der durch den Freistaat Bayern verhängten Verfügung für Veranstaltungen, die am 12. Mai bis zum 29. Mai verlängert wurde. Für die Durchführung der nun für diese Konzertsaison noch ausstehenden Abonnement-Konzerte mit durchschnittlich rund 2.000 Besucherinnen und Besuchern ist eine notwendige behördliche Grundlage nicht in Sicht.

Alternative Aufführungsformate

Sollten Konzerte und Musikvermittlungsformate in kleinerem Rahmen und mit reduziertem Publikum im Zuge von staatlich ausgesprochenen Lockerungsmaßnahmen möglich sein, möchten die Münchner Philharmoniker so schnell wie möglich wieder auf die Bühne im Gasteig zurückkehren.

„Dieser Schritt schmerzt, ist aber letztlich nur konsequent‟, so Paul Müller, Intendant der Münchner Philharmoniker. „Nun haben alle Beteiligte Planungssicherheit, allem voran unser Publikum, das sich bisher wirklich sehr geduldig und verständnisvoll gezeigt hat. Wir sind auf diverse alternative Aufführungsformate vorbereitet und hoffen, endlich wieder spielen zu dürfen - besser heute als morgen.‟

„Man kann den Kulturbetrieb nicht einfach kurzfristig an- und ausschalten. Das muss denjenigen klar sein, die über Schließungen verfügt haben und uns sehr kurzfristig über das weitere Vorgehen informieren. Theater und Orchester müssen Aufführungen proben, Programme planen, Verträge einhalten, international verlässlich sein. Und vor allem: für ihr Publikum da sein dürfen‟, so Anton Biebl, Kulturreferent der Stadt München.

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