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Meldung vom 04.03.2020

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Junge Stimmen mit Zukunft

Die Presträger der 12. Internationalen Gesangswettbewerbs Immling

Es hatten sich 113 junge Sängerinnen und Sänger zum 12. Internationalen Gesangswettbewerb Immling angemeldet, 94 waren angetreten und vierzehn erreichten schließlich das Finale, das am 1. März stattfand. Das dargebotene Repertoire der Finalisten reichte dabei von Rossini bis Korngold, von Gounod bis Richard Strauss. Neben Intendant Ludwig Baumann nahmen auch Dr. Ursula Benzing (Operndirektorin Staatstheater Kassel), Samantha Carbone (General Manager Ouverture Artists, Koper, Slowenien), Dr. Peter Czernin (Wien), Kalle Kanttila (Opernsänger, CEO & Artist Manager, IOA Management Helsinki/München), Prof. Stephan Matthias Lademann (Universität für Musik und Darstellende Künste Wien) und Prof. Marga Schiml (Professorin für Gesang) in der Jury Platz.

Junge Opernstimmen

Der erste Preis wurde an den südkoreanischen Bassbariton Yisae Choi (28) vergeben, der mit Arien aus von Webers Freischütz und Rachmaninovs Aleko eindrucksvoll sein künstlerisches Potenzial offenbarte. Ihm dicht auf den Fersen blieb die zweitplatzierte, erst 23-jährige georgische Sopranistin Ketevan Chuntishvili, die mit ihrer Interpretation der Sneguročka (Schneeflöckchen, Rimskij-Korsakov) und der Adina (L'elisir d'amore, Donizetti) auch die Herzen der Zuschauer und damit den Publikumspreis für sich eroberte. Den Reigen der besten Drei komplettierte die südkoreanische Sopranistin Hyunju Mun (26), die als Marie aus Donizettis La fille du régiment und als Liù aus Puccinis Turandot die Jury von sich zu überzeugen wusste.

Preisträger auch im Fach Lied

Daneben wurden einmal mehr auch thematisch gebundene Preise vergeben. Bereits Tradition hat die Auszeichnung der gelungensten Interpretation eines Liedes aus der Romantik – ein Genre, das ganz besondere Anforderungen mit sich bringt. „Oper ist schwer, aber die Liedkunst halte ich für die größere Herausforderung. Alles, was schwer ist, muss wahnsinnig leicht klingen“, so Intendant Ludwig Baumann. Mit Robert Schumanns Mondnacht gelang dem südkoreanischen Bariton Josef Jeongmeen Ahn (28) ein atmosphärisch dichter Auftritt, der mit der entsprechenden Auszeichnung belohnt wurde. Der Preis für die beste Interpretation einer Arie aus dem italienischen Fach ging an den aus Estland stammenden Bassbariton Raiko Raalik (26), der der Arie des Colline „Vecchia zimarra“ aus Puccinis La bohème Leben einhauchte. Abgerundet wurde die Runde der Gewinner durch zwei Nachwuchspreisträger, deren beachtliche Leistungen ganz am Anfang ihrer Laufbahn von der Jury honoriert wurden: die ukrainische Sopranistin Teona Todua (22) und der erst 17-jährige rumänische Bassbariton Horia Constantin Radu, die Ausschnitte aus Puccinis Suor Angelica respektive Mozarts Don Giovanni darboten.

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