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Meldung vom 09.12.2019

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Neue Position für Alain Altinoglu

Alain Altinoglu wird Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters

Der 1975 in Paris geborene Alain Altinoglu studierte am dortigen Conservatoire Supérieure de musique et danse. Seit 2014 unterrichtet er die Dirigierklasse. 2016 wurde Altinoglu Directeur Musical des Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, gerade hat er dort seinen Vertrag bis 2025 verlängert.

Nur wenige Künstler bewegen sich so leichtfüßig zwischen dem Opern- und dem sinfonischen Bereich hin und her wie der Franzose armenischer Abstammung. Regelmäßig gastiert er bei den renommierten amerikanischen Orchestern in Boston, Chicago, Cleveland und Philadelphia wie auch beim Philharmonia Orchestra London, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem London Symphony Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sowie den führenden Orchestern in Paris. Sein erfolgreiches Debüt bei den Berliner Philharmonikern gab Altinoglu im Jahr 2017, Anfang 2020 wird sein Debüt beim Concertgebouworkest Amsterdam folgen. Eine intensive Zusammenarbeit verbindet ihn außerdem mit den Wiener Philharmonikern. 2019 dirigierte er außerdem das Orchestre National de France im Rahmen des alljährlichen „Concert de Paris“ am französischen Nationalfeiertag mit mehr als 500.000 Zuschauern am Fuße des Eiffelturms, das weltweit millionenfach gestreamt wurde.

Alain Altinoglu hat sich mit seinem Gespür für Klangfarben, Details und interpretatorischen Tiefgang in nahezu jedem Genre einen hervorragenden Ruf erarbeitet, sei es in sinfonischen Programmen, als Liedbegleiter – oder als Operndirigent: Große Erfolge feierte er in letzter Zeit u. a. mit einer Produktion von Hector Berlioz‘ Les Troyens an der Wiener Staatsoper. Auch setzte er in La Monnaie wiederholt Akzente mit Wagner-Opern, darunter Tristan und Isolde und Lohengrin.

Erfolgreich als Opern- und Konzertdirigent

Neben den großen Opernhäusern der Welt wie der Metropolitan Opera New York, dem Royal Opera House London Covent Garden, dem Teatro Colón Buenos Aires, der Staatsoper Wien, dem Opernhaus Zürich, der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Unter den Linden, der Bayerischen Staatsoper München und den drei Pariser Opernstandorten gastiert Alain Altinoglu auch regelmäßig bei den Festspielen in Bayreuth, Salzburg, Orange und Aix-en-Provence.

Der Hessische Rundfunk engagiert mit Alain Altinoglu einen Dirigenten, dessen erfolgreiche Arbeit auch durch zahlreiche CD-Veröffentlichungen belegt ist. Alain Altinoglu folgt als Chefdirigent auf den Kolumbianer Andrés Orozco-Estrada, der das Orchester seit 2014 erfolgreich als Chefdirigent weiterentwickelt und auch international hervorragend präsentiert hat.

Vor seinem Antrittskonzert als Chefdirigent wird der in Paris lebende Altinoglu am 12., 13. und 14. Februar 2020 drei Konzerte beim hr-Sinfonieorchester in Frankfurt leiten. Weitere Informationen: www.hr-sinfonieorchester.de

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