Anzeige

Teilen auf Facebook RSS-Feed Klassik Heute
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Meldung vom 01.05.2018

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Live-Übertragung aus dem wiedereröffneten Markgräflichen Opernhaus Bayreuth

Seit 2013 wurde das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth umfangreich saniert. Das Opernhaus zählt zu den wenigen im Original erhaltenen Theater- und Opernbauten aus dem 18. Jahrhundert, im Jahr 2012 wurde es zum UNESCO Welterbe erklärt. Am 12. April 2018 wurde es wieder für Konzert- und Opernaufführungen geöffnet, der Bayerische Rundfunk berichtete umfassend rund um die Feierlichkeiten und die ersten Bühnenereignisse. Am 1. Mai spielen die Berliner Philharmoniker dort ihr Europakonzert, es wird live im ERSTEN, in BR-KLASSIK/Hörfunk und per Video-Livestream übertragen.

Am 12. April dieses Jahres wurde das Markgräfliche Opernhaus mit einem Festakt und der anschließenden Aufführung der Barockoper Artaserse von Johann Adolf Hasse eröffnet. Bereits die Eröffnungsoper im Jahr 1748 stammte von dem deutschen Komponisten des Spätbarock. BR-KLASSIK hatte umfangreich berichtet und den Festakt per Video-Livestream auf www.br.de/franken und Facebook übertragen.

Das Europakonzert der Berliner Philharmoniker wird am Dienstag, 1. Mai ab 11.00 Uhr live aus dem Markgräflichen Opernhaus im ERSTEN und auf BR-KLASSIK/Hörfunk übertragen, sowie auch per Video-Livestream auf www.br-klassik.de/concert und auf www.br.de/franken.

Unter der Leitung von Paavo Järvi und mit der Sopranistin Eva-Maria Westbroek wird folgendes Programm aufgeführt:

Ludwig van Beethoven: Leonoren-Ouvertüre Nr. 3; Richard Wagner: Wesendonck-Lieder; Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 4 B-Dur.

Seit 1991 geben die Berliner Philharmoniker alljährlich am 1. Mai ihr Europakonzert - damit will Deutschlands Toporchester nicht nur an seine Gründung am 1. Mai 1882 erinnern: Mit ihrem Europakonzert wollen die Berliner auch ein Zeichen der Solidarität mit der europäischen Idee setzen. Deshalb findet es jedes Jahr an einem anderen kulturgeschichtlich bedeutsamen Ort statt. 2018 haben sich die Musiker für das frisch sanierte Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth entschieden.

In einer Fernsehdokumentation am 16. Oktober 2018, kurz nach dem 260. Todestag Wilhelmines, stellt Melisa Lota die Bayreuther Markgräfin und ihr kulturelles Wirken in Oberfranken ausführlich vor.

Das Markgräfliche Opernhaus der damaligen Residenzstadt Bayreuth entstand ab 1744 in nur vier Jahren Bauzeit nach Plänen von Joseph St. Pierre. Es gehört zu den wenigen noch erhaltenen Theaterbauten des 18. Jahrhunderts in Europa und wurde 2012 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. In der Begründung heißt es: „Es ist das einzige noch erhaltene Beispiel für Hofopernarchitektur, in dem die Kultur und Akustik der barocken Hofoper authentisch erlebbar sind.“ Den Innenraum gestaltete Giuseppe Galli Bibiena, einer der angesehensten Theaterarchitekten seiner Zeit. Errichten ließ das Opernhaus Markgräfin Wilhelmine von Brandenburg-Bayreuth (1709-1758), eine Schwester Friedrichs des Großen von Preußen.

Weitere Meldungen vom 01.05.2018

[01.05.2018] Benedikt Stampa stellt seine letzte Dortmunder Saison vor
[01.05.2018] Generalintendant des Theaters Plauen-Zwickau verlängert Vertrag bis 2021
[01.05.2018] Herbert Blomstedt erhält „Orden der Aufgehenden Sonne“
[01.05.2018] Live-Übertragung aus dem wiedereröffneten Markgräflichen Opernhaus Bayreuth

Anzeige

Weitere Meldungen der letzten 14 Tage

Anzeige

Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Anzeige