Wiener Staatsoper: Start in die Spielzeit 2026/27
Auftakt mit »Opern Air« bei freiem Eintritt im Wiener Burggarten
Zur Eröffnung der Saison gibt es zum zweiten Mal ein Galakonzert unter freiem Himmel, ein musikalisches Fest in besonderem Ambiente, nur einen Steinwurf von der Oper entfernt: Am 6. September (19.30 Uhr) lädt die Wiener Staatsoper zum »Opern Air« bei freiem Eintritt in den Burggarten. Unter der musikalischen Leitung von Axel Kober singen u. a. Asmik Grigorian, Piotr Beczała, Juan Diego Flórez und Ludovic Tézier. ORF III überträgt das Konzert live-zeitversetzt ab 20.15 Uhr, das Opern Air ist außerdem ab 20.15 Uhr beim Film Festival am Wiener Rathausplatz zu erleben.
Verdis "Don Carlo" zum Saisonstart
Die Proben für die erste Premiere der neuen Spielzeit, die beiden zu einem gemeinsamen Abend vereinten Kurzopern – Eine florentinische Tragödie und Herzog Blaubarts Burg von Alexander von Zemlinsky bzw. Béla Bartók (Einführungsmatinee am 20. September) – haben bereits begonnen – den Vorstellungs-Auftakt 2026/27 macht Verdis Don Carlo am 4. September. Zudem startet der Spielbetrieb mit zahlreichen Highlights aus dem Opernrepertoire, die bereits in diesem ersten Monat der neuen Spielzeit Haus- und Rollendebüts mehrerer Künstlerinnen und Künstler mit sich bringen: La clemenza di Tito, eine Premierenproduktion der letzten Spielzeit, die Wiederaufnahme von Adriana Lecouvreur sowie Le nozze di Figaro, Macbeth und Tosca. Der Ballettabend Living Legacies und ein Solokonzert mit Günther Groissböck ergänzen das Programm.
Das NEST startet in seine dritte Spielzeit mit der Premiere von Karussell, einer Produktion für Kinder ab 4 Jahren nach Jacques Offenbach, sowie der Wiederaufnahme von Lee Miller in Hitler’s Bathtub mit Kate Lindsey als Lee Miller.
Giuseppe Verdi, Don Carlo
Inszenierung Kirill Serebrennikov, mit u. a. Günther Groissböck (Philipp II.), Vittorio Grigolo (Don Carlo), Étienne Dupuis (Rodrigo, Marquis von Posa), Elena Stikhina (Elisabetta), Eve-Maud Hubeaux (Eboli). Erstmals an der Wiener Staatsoper sind Vittorio Grigolo in der Titelpartie, Günther Groissböck als Philipp II. und Elena Stikhina als Elisabetta zu erleben. Wie in der Premiere der Produktion verkörpern Étienne Dupuis den Posa und Eve-Maud Hubeaux die Eboli. Am Dirigentenpult steht erstmals bei Don Carlo im Haus am Ring Pier Giorgio Morandi.
Termine Don Carlo: 4. / 7. / 10. / 13. & 16. September 2026
Wiederaufnahme Francisco Cilèa, Adriana Lecouvreur
Musikalische Leitung: Marco Armiliato
Inszenierung David McVicar mit u. a. Ermonela Jaho (Adriana Lecouvreur), Elīna Garanča (La Principessa di Bouillon), Luciano Ganci (Maurizio), Roberto Frontali (Michonnet). Adriana Lecouvreur, die vierte und berühmteste Oper Francesco Cilèas, kehrt im September zurück auf die Staatsopernbühne. Staatsopern-Ehrenmitglied Marco Armiliato dirigiert, es singen u. a. Ermonela Jaho die Schauspielerin Adriana Lecouvreur, Elīna Garanča die Principessa di Bouillon, Luciano Ganci den Maurizio und Roberto Frontali den Michonnet.
Termine Adriana Lecouvreur: 5./ 8. / 11. & 14. September 2026
Wolfgang Amadeus Mozart, Le nozze di Figaro
Musikalische Leitung Patrick Hahn, Inszenierung Barrie Kosky mit u.a. Florian Sempey (Graf Almaviva), Elsa Dreisig (Gräfin Almaviva), Andrea Carroll (Susanna), Riccardo Fassi (Figaro), Alma Neuhaus (Cherubino), Stephanie Houtzeel (Marcellina), Matthäus Schmidlechner (Basilio), Andrea Giovannini (Don Curzio), Bartosz Urbanowicz (Bartolo), Clemens Unterreiner (Antonio), Olga Surikova (Barbarina)
Mozarts Le nozze di Figaro ist in großteils neuer Besetzung wieder im Haus am Ring zu erleben. Die September-Aufführungsserie bringt das Hausdebüt von Patrick Hahn am Dirigentenpult. Erstmals sind an der Wiener Staatsoper Florian Sempey als Graf Almaviva, Elsa Dreisig als Gräfin Almaviva und Matthäus Schmidlechner als Don Basilio zu erleben. Riccardo Fassi ist erneut als Figaro zu erleben, Alma Neuhaus verkörpert den Cherubino. Weitere Hausdebüts geben Bartosz Urbanowicz, neu im Ensemble, als Bartolo und Olga Surikova, seit dieser Spielzeit im Opernstudio der Wiener Staatsoper, als Barbarina.
Termine Le nozze di Figaro: 9. / 12. / 15. & 17. September 2026
Wolfgang Amadeus Mozart, La clemenza di Tito
Musikalische Leitung Cornelius Meister
Inszenierung, Choreografie & Bühne Jan Lauwers mit Katleho Mokhoabane (Tito), Hanna-Elisabeth Müller (Vitellia), Slávka Zámečniková (Servilia), Kate Lindsey (Sesto), Patricia Nolz (Annio), Peter Kellner (Publio). Mozarts späte Oper über Freundschaft und Verrat, Politik und Liebe und die Frage nach einem gerechten und guten Herrscher kommt im September erneut auf die Staatsopernbühne. Wie bei der Premiere im März 2026 singen die Titelrolle wieder Katleho Mokhoabane und Hanna-Elisabeth Müller die Vitellia. Weiters sind Slávka Zámečniková als Servilia, Kate Lindsey als Sesto, Patricia Nolz als Annio und Peter Kellner als Publio zu erleben. Cornelius Meister dirigiert erstmals La clemenza di Tito an der Wiener Staatsoper.
Termine La clemenza di Tito: 20., 23., 26. & 29. September 2026
Giuseppe Verdi, Macbeth
Musikalische Leitung Francesco Ivan Ciampa
Inszenierung Barrie Kosky mit u. a. Étienne Dupuis (Macbeth), Alexander Vinogradov (Banco), Anastasia Bartoli (Lady Macbeth), Najmiddin Mavlyanov (Macduff). Giuseppe Verdis Macbeth kam 2021 in der Inszenierung von Barrie Kosky an das Haus am Ring. Im September steht das Werk unter der musikalischen Leitung von Francesco Ivan Ciampa, der Macbeth erstmals im Haus am Ring dirigiert, erneut am Spielplan. In ihren Staatsopern-Rollendebüts sind Étienne Dupuis in der Titelpartie, Alexander Vinogradov als Banco und Najmiddin Mavlyanov als Macduff zu erleben, Anastasia Bartoli verkörpert wieder die Lady Macbeth. Termine Macbeth: 24./ 27. September, 1. / 4. Oktober 2026
Weitere Informationen untr www.wiener-staatsoper.at
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