Sinfonien Nr. 1 und 2 Berner Symphnieorchester • Christoph-Mathias Mueller
Schweizer Fonogramm 1 CD SF0023
Mit Musik aus der Schweiz hat es in mancherlei Hinsicht seine eigene Bewandtnis: es gibt erheblich mehr (quantitativ und qualitativ), als es auf den ersten Blick scheinen mag, und bei einem Blick auf die Kataloge stellt man immer wieder mit Bedauern fest, wieviel Gutes und Lohnenswertes doch allzu rasch in Vergessenheit geraten ist. Auf der anderen Seite begegnet man bis zum heutigen Tage immer wieder ganz bemerkenswerten Schweizer Komponisten bis zurück ins 19. Jahrhundert, die aus welchen Gründen auch immer über Jahrzehnte keine Rolle gespielt haben – Fritz Brun und Joseph Lauber seien etwa unter den Neuerscheinungen der letzten 15 Jahre genannt. Hier reiht sich als jüngster Fund nun auch Adolf Reichel (1816–1896) ein.
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Absage von Riccardo Muti in Grafenegg
Rudolf Buchbinder übernimmt das Konzert mit Programmänderung
Rudolf Buchbinder, Foto: Oliver Killig
Riccardo Muti muss sein Dirigat des Abschlusskonzerts des diesjährigen Grafenegg Festival am 6. September absagen. Nach ärztlicher Empfehlung wird er sich einem notwendigen medizinischen Eingriff unterziehen. Rudolf Buchbinder wird das Konzert bei geändertem Programm vom Klavier aus leiten. In der ersten Konzerthälfte folgt auf Domenico Cimarosas Ouvertüre zur Oper Il matrimonio segreto nun Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert in C-Dur KV 467. Nach der Pause beschließen Rudolf Buchbinder und das Orchestra Giovanile Luigi Cherubini den Abend mit Mozarts d-Moll-Klavierkonzert KV 466. [28.08.2026]
1. Sinfoniekonzert der Sächsischen Staatskapelle Dresden
Fortsetzung des Dresdner Mahler-Zyklus' mit Daniele Gatti und Festival-Tournee
Daniele Gatti, Foto: Joerg Simanowski
Die Sechste Sinfonie a-Moll von Gustav Mahler entstand in den Jahren 1903 und 1904 und wurde vom Komponisten erst später aufgrund ihrer düsteren Grundstimmung als »Tragische« bezeichnet. Nicht zuletzt kann sie auch als dunkle und instinktive Vorahnung des Komponisten gedeutet werden, der in den Folgejahren mehrere Schicksalsschläge verkraften musste. Seine älteste Tochter verstarb 1907, ferner wurde bei ihm ein schweres Herzleiden diagnostiziert. Die Sechste, ein Werk von epischer Größe und Dramatik, beginnt mit einem kraftvollen Marsch und endet mit den Hammerschlägen des Schicksals. Dazwischen entfaltet sich eine Gefühlswelt, die von romantischer Leidenschaft bis zu bukolischen Träumereien reicht. [28.08.2026]
Royal Philharmonic Orchestra beim Menuhin Festival Gstaad
Konzerte mit Thomas Hampson, Pianist Behzod Abduraimov und Daniel Hope
Daniel Hope, Foto: Bailey Davidson
Von großer Sinfonik bis zur intimen Violinmusik: Ende August zeigt sich das Menuhin Festival Gstaad noch einmal in seiner ganzen Vielfalt. Das Royal Philharmonic Orchestra ist in Gstaad zu Gast. 1946 von Sir Thomas Beecham gegründet, zählt das Royal Philharmonic Orchestra heute zu den renommiertesten Klangkörpern Großbritanniens. Nun kommt das Londoner Orchester unter der Leitung seines Music Directors Vasily Petrenko für gleich drei Konzerte nach Gstaad: zwei große sinfonische Abende mit Thomas Hampson und Behzod Abduraimov sowie ein Familienkonzert mit Prokofjews Klassiker Peter und der Wolf, erzählt von Daniel Hope. [28.08.2026]
Zum Auftakt der Saison 2026/2027 hat der Dresdner Kreuzchor am 26. August 2026 seine Vorhaben der kommenden Monate vorgestellt. Mendelssohns Sinfoniekantate Lobgesang und Mozarts c-Moll-Messe bilden zwei chorsinfonische Schwerpunkte. Zeitgenössische Musik, darunter sechs von Reiko Füting komponierte Introitus und eine Uraufführung von Marcus Nigsch, ergänzen das Repertoire. „Der Dresdner Kreuzchor präsentiert seinem Publikum in der kommenden Saison eine große Bandbreite an Musik, mit Werken vom Frühbarock bis in die Gegenwart“, betont Kreuzkantor Martin Lehmann. [28.08.2026]
dass Plácido Domingo 134 verschiedene Rollen im Laufe seiner internationale Karriere gesungen hat - soviele wie kein anderer Tenor in der Geschichte der Oper?
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Meiner Meinung nach ist der Jazz eine amerikanische Volksmusik, nicht die einzige, aber eine sehr wirkungsvolle, die dem amerikanischen Volk mehr im Blut liegt als andere.