Symphonies op. 35 Nos. 1-3 Münchner Rundfunkorchester • Howard Griffiths
cpo 1 CD 555 715-2
Der in Neureisch (Nová Říše) in Mähren 1756 geborene und 1808 in Wien gestorbene Paul Wranitzky, ein Zeitgenosse Mozarts, ist heute kaum bekannt, war seinerzeit aber in Wien sehr bekannt und auch beliebt: Er war Musikalischer Direktor des Grafen Johann Baptist Esterházy von Galantha, Orchesterdirektor des Kärntnertortheaters und „Direktor bei der Violine“ des Wiener Hofopernorchesters im Burgtheater, Sekretär der Wiener Tonkünstler-Societät und Dirigent von Haydns Schöpfung. Er war bekannt mit Mozart und Beethoven, und ein sehr produktiver Komponist: Seinen größten Coup landete er mit seinem Singspiel Oberon, König der Elfen. Neben zahlreichen Bühnen- und Ballettmusiken komponierte er mindestens 47 Symphonien, 6 Sextette, 16 Streichquintette und 60 Streichquartette. Bei der kaiserlichen Familie und im Wiener Hochadel stand er in großem Ansehen: Öfters durfte er für repräsentative Anlässe Kompositionen liefern, und die Kaiserin Maria Theresia besaß allein 16 seiner Symphonien.
Münchner Rundfunkorchester
Howard Griffiths (Leitung)
Das Semifinale erwies sich für die sechs Preis-Kombattanten als echter Härtetest hinsichtlich Konzentration und Ansatz. Diesmal galt es, die gestrenge Jury mit zwei Konzerten und der Auftragskomposition Settling von Nina Ŝenk zu überzeugen. Bezüglich der Konzerte von Antonio Vivaldi bestand die Auswahlmöglichkeit aus einer Liste von 10 Werken. Hinzu kam das 1979 vollendete Konzert für Fagott und 11 Streichinstrumente von Jean Françaix. [09.09.2026]
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Erstes Finale beim ARD-Musikwettbewerb
Drei Organisten treten im Finale mit dem Symphonieorchester des BR auf
Julian Emanuel Becker ist einer der drei Finalisten im Fach Orgel. Foto: Daniel Delang
Julian Emanuel Becker (D), William Fielding (GB) und Alexis Grizard (F) haben sich ins Finale im Fach Orgel gespielt, das am 9. September mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Bar Avni im Herkulessaal der Residenz ab 16 Uhr stattfindet. Die Organisten werden Francis Poulencs Konzert für Orgel, Streicher und Pauken g-Moll FP 93 sowie ein romantisches oder zeitgenössisches Stück bzw. eine Bearbeitung für Orgel solo, das nicht länger als 15 Minuten dauern soll, aufführen. Nachdem alle drei Finalisten das geforderte Repertoire gespielt haben, zieht sich die Jury zur Beratung zurück und verkündet schließlich die Preisvergabe. [09.09.2026]
Anmeldestart für den Schleswig-Holstein Festivalchor 2027
Anmeldung zum Vorsingen ist bis zum 18. Oktober unter www.shmf.de/chor möglich
In diesem Sommer war der Festivalchor des Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) erneut mit zwei ganz unterschiedlichen Programmen zu erleben: Im Juli widmeten sich die Sängerinnen und Sänger Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe, zum Festivalfinale stand mit der konzertanten Aufführung des Musicals Chess ein Werk auf dem Programm, das den Chor von einer ganz anderen, ebenso beeindruckenden Seite zeigte. Wer im kommenden Jahr Teil des Ensembles sein möchte, kann sich ab sofort zum Vorsingen anmelden. [09.09.2026]
UA "Die Reise zum Mond" am Nationaltheater Mannheim
Abenteueroper nach Jules Verne von Alexander R. Schweiß und Jan Dvořák
Foto: Nationaltheater Mannheim
Zu Beginn der Spielzeit 2026.27 bringt das Nationaltheater Mannheim am Freitag, 2. Oktober 2026 um 18.00 Uhr die Uraufführung der Oper Reise zum Mond nach Jules Verne von Alexander R. Schweiß mit einem Libretto von Jan Dvořák einladen. Regie führt Nigel Lowery. Zur Handlung: Der Krieg ist vorbei, doch ist Genügsamkeit nicht jedermanns Sache. Die Mitglieder des Kanonenklubs haben ihr neues Ziel schnell am Himmel ausgemacht: den Mond. Jules Vernes Abenteuerroman wird zu einer spektakulären Opernreise für Jung und Alt (ab 11 Jahren). [09.09.2026]
Konzerte mit dem Gewandhausorchester Leipzig und den Bamberger Symphonikern
Midori, Foto: Timothy Greenfield Sanders
Die Geigerin Midori konzertiert weltweit in Asien, Europa, Nord- und Südamerika. Im Herbst diesen Jahres kommt sie als Solistin nach Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Mexiko. Am 24. und 25. September 2026 ist Midori bei dem Gewandhausorchester Leipzig zu Gast und bringt gemeinsam mit Renaud Capuçon unter der Leitung von Semyon Bychkov die Weltpremiere von Detlev Glanerts Konzert für 2 Violinen auf die Bühne. Das Stück ist ein Auftragswerk des Gewandhausorchester Leipzig und des Bruckner-Orchester Linz. Konzerte in Österreich finden mit dem Bruckner-Orchester Linz unter der Leitung von Jonathan Nott am 5. März 2027 im Brucknerhaus und am 6. März 2027 im Musikverein Wien statt [09.09.2026]
Die Michaelskirche war gut gefüllt: Groß war die Freude darüber, dass nach 18 Jahren wieder die Orgel als Wettbewerbs-Instrument zugelassen war. Aus zwanzig Bewerbern hatte die siebenköpfige Jury unter der Leitung von Andres Uibo (Estland) sechs Semifinalisten ausgewählt, die sich an zwei Abenden an der großen Rieger-Orgel mit ihren 4 Manualen und 75 Registern präsentieren durften. Alles wurde auf eine Leinwand ins Kirchenschiff übertragen. Dabei musste jeder die Auftragskomposition spielen: Das Glasperlenspiel für Orgel Solo von Enjott Schneider. [06.09.2026]
dass Ioan Holender der am längsten amtierende Direktor der Wiener Staatsoper war, nachdem sein Vertrag, der dreimal verlängert wurde, 2010 ausgelaufen war?
„...“
Man hat mir vorgehalten, ich sei ein Mystiker. Dazu kann ich nur erklären: Es gibt Dinge, die sich nicht in Worten ausdrücken lassen, wohl aber – und sogar ziemlich genau – in Tönen. Dinge, die jenseits unseres Erkenntnisvermögens liegen, obgleich unser Bewußtsein sie wahrnimmt.