Complete Solo Piano Works Vol. 1 Ana-Marija Markovina
hänssler CLASSIC 4 CD HC23071
Erneut stürzt sich Anna-Marija Markovina, die sich bereits erfolgreich dem kompletten Clavierwerk Carl Philipp Emanuel Bachs widmete, mit Leidenschaft in eine Gesamteinspielung. Diesmal dreht sich alles um das bisher nur wenig erschlossene Klavierwerk von Fanny Mendelssohn Hensel, der um vier Jahre älteren und zumindest ebenso talentierten Schwester von Felix Mendelssohn Bartholdy. Hierbei handelt es sich durchweg um hörenswerte, interessante und vor allem originelle romantische Stücke, die ihren Anfang aus der Bach-Schule nehmen. Schließlich hatten die Großtanten Bella und Sara Unterricht bei Wilhelm Friedemann, die Mutter bei J. P. Kirnberger, der gesichert von Schülern des großen Johann Sebastian und womöglich eine kurze Zeit vom Meister selbst ausgebildet wurde.
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Absage von Mikhail Pletnev beim Martha Argerich Festival
Stephen Kovacevich und Jing Zhao spielen mit Martha Argerich
Martha Argerich, Foto: Daniel Dittus
Zu seinem großen Bedauern musste Mikhail Pletnev sein Mitwirken am diesjährigen Martha Argerich Festival in Hamburg am 25. Juni aus persönlichen Gründen absagen. Dankenswerterweise haben sich Jing Zhao (Violoncello) und Stephen Kovacevich (Klavier) bereit erklärt, die zweite Hälfte des Konzerts »Flügelschlag« gemeinsam mit Martha Argerich zu gestalten. Auf dem Programm stehen Werke von Brahms, Beethoven und Schumann. Der erste Konzertteil bleibt in Programm und Besetzung unverändert. [17.06.2026]
Die Deutsche Oper am Rhein erinnert an ihren ehemaligen Generalmusikdirektor
Jascha Horenstein, Foto: Stadtarchiv Duesseldorf
Geschichte wird lebendig und bedeutsam für die Gegenwart, wenn die Deutsche Oper am Rhein am Sonntag, 21. Juni 2026, an Jascha Horenstein erinnert: Der herausragende Dirigent war Generalmusikdirektor des Opernhauses Düsseldorf, bis ihn die Nationalsozialisten 1933 gewaltsam aus dem Amt und aus Düsseldorf verjagten. Drei Veranstaltungen und ein 8-minütiger Dokumentarfilm beleuchten Leben und Werk Horensteins und verbinden ihn mit unserer Zeit. [17.06.2026]
Maxim Emelyanychev interpretiert Mozart auf drei Instrumenten
Porträtkünstler der Philharmonie Essen zum Abschluss seiner Porträtreihe
Maxim Emelyanychev, Foto: Andrej Grilc
Maxim Emelyanychev, Porträtkünstler der Philharmonie Essen in der Spielzeit 2025/2026, ist nicht nur als Dirigent von internationalem Rang bekannt, sondern auch als herausragender Pianist. Zum Abschluss seiner vierteiligen Porträtreihe präsentiert er sich am Samstag, 20. Juni 2026, um 19:00 Uhr im Alfried Krupp Saal (18:30 Einführung „Auf ein Wort“) als Solist. Auf dem Programm stehen fünf Klavierwerke von Wolfgang Amadeus Mozart, entstanden in dessen letzten sechs Lebensjahren. Emelyanychevs intensive Beschäftigung mit der historischen Aufführungspraxis, seine Erfahrung als Continuo-Spieler in Mozarts Opern sowie seine Leitung zahlreicher Konzerte vom Klavier aus prädestinieren ihn als Interpreten dieser Werke. [17.06.2026]
Neuproduktion von "Zar und Zimmermann" an der Deutschen Oper Berlin
Dirigent Antonello Manacorda und der Regisseur Martin G. Berger holen das Werk zurück auf die Bühne
Dirigent Antonello Manacorda, Foto: Nicolai Lund
Mit der Premiere von Albert Lortzings Zar und Zimmermann am 20. Juni um 18 Uhr bringt die Deutsche Oper Berlin ein lange nicht auf Berliner Bühnen zu sehendes Erfolgsstück zurück auf die Opernbühne. Noch vor 25 Jahren waren die Opern Albert Lortzings das Rückgrat der deutschen Theaterspielpläne, dann verschwanden sie innerhalb kurzer Zeit sang- und klanglos fast vollkommen aus dem Repertoire. Zu Unrecht – finden der Dirigent Antonello Manacorda und der Regisseur Martin G. Berger, die jetzt Lortzings größten Erfolg Zar und Zimmermann zurück auf die Opernbühne holen. [17.06.2026]
dass die Erfindung des 1888 geborenen Ingenieurs Friedrich Trautwein, das Trautonium von 1930, der Prototyp heutiger Synthesizer war?
„...“
Zwischen meinem Leben und meiner Kunst gab es niemals Grenzen: leben, atmen, denken – ich habe das Gefühl oder die Illusion, dies immer in Musik getan zu haben.