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CD-Besprechung

Japanese Contemporary Music

VMM VMM 2031

1 CD • 62min • 1992, 1998

01.07.2002

Künstlerische Qualität:
Künstlerische Qualität: 7
Klangqualität:
Klangqualität: 8
Gesamteindruck:
Gesamteindruck: 7

Japanische Klaviermusik aus drei Generationen der Moderne bietet einen differenzierten Blickwinkel in Hinblick auf die Autonomie und Emanzipation japanischer Musik, aber auch zumindest teilweise hörenswerte Musik. Maki Ishii (geb. 1936), ein hervorragender Rhythmiker, und Akira Nishimura (geb. 1953) überzeugen hier durch rituelle Gestik, bleiben klavieristisch wie stilistisch jedoch eher blaß. Die Japanische Suite von Akira Ifukube (geb.1914) ist schön zu hörender, orientalisch angehauchter Klassizismus; der Tango von Mamoru Fujieda (geb. 1955) verstrickt sich nach einigen schönen Momenten in pianistischem Zwirn. Eindeutig herausragend, architektonisch faszinierend aufgebaut und äußerst reich in den harmonisch-figurativen Facetten ist „Suishôren“ von Sawako Tamaru, einer 1956 in Tokio geborenen Komponistin. Einflüsse von Ravel, aber auch von György Ligeti sind hier zu einem Personalstil zusammengewachsen, der im großen musikalischen Bogen wie im filigranen Detail unmittelbar fesselt, dabei im Gegensatz zu den anderen Werken der CD auch im Klaviersatz höchst inspiriert wirkt.

Hans-Christian v. Dadelsen [01.07.2002]

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Komponisten und Werke der Einspielung

Tr.Komponist/Werkhh:mm:ss
CD/SACD 1
Akira Ifukube
1Suite für Klavier (1934 - Nocturnal Dance of the Bon Festival, Fête of Vega, Profane Minstrel, Festal Ballad)
Maki Ishii
2Beyond a Distance op. 41 (1980)
Sawako Tamaru
3Suishôren (1993)
Akira Nishimura
4Three Visions (1994)
Mamoru Fujieda
5Gyro-Tango (1995)

Interpreten der Einspielung

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