Das 2002 gegründete Merel Quartet, das in Zürich zu Hause ist, hat sich zwei späten Streichquartetten von Antonín Dvořák (1841 – 1904) zugewandt, einem Meister, der in seinem reichen Kammermusikschaffen immerhin vierzehn Quartette zu verzeichnen hat. Das Streichquartett in F-Dur op. 96, das sogenannte „Amerikanische“, gehört zu seinen oft gespielten Werken, das G-Dur-Quartett op. 106, seine letzte Kammermusik-Komposition, ist dagegen ein nicht so leicht zugängliches Stück.