Most Holy Mother of God
Werksätze:
Besetzung:
- 4-stimm. Chor a cappella
Einspielungen: 1
Wherever I Go...
Arvo Pärt, Gunter Herbig
Aldilà Records ARCD 021
1 CD • 61min • 2020
12.07.2022 • 9 10 9
Die wunderbare Natürlichkeit des Klangs dieser E-Gitarre mit all ihren Möglichkeiten strömt einem ab dem ersten, neunminütigen Stück entgegen. Durchgängig, mehr als eine Stunde, ist auf dieser CD Herbigs „feeling for the right timing“ zu erleben. Subtile Agogik atmet Vollkommenheit im Formgefühl. Das knapp vierminütige Most Holy Mother of God kontrastiert durch eingebundene, eigentümlich abgedämpfte Non-legato-Klänge. Psalom ist an Psalm 112 angelehnt, der zu auf höhere Macht vertrauende Gerechtigkeit aufruft. Die Komposition ist inspiriert vom kirchenslawischen Sprachduktus und überzeugt wohl genauso, wenn man das Stück nonverbal-absolut als verhaltene, unspektakulär großartige Musik genießt – innerhalb der Neuen Simplizität, für die Pärt unter anderem steht.
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Weitere Werke: Chor a cappella
- …which was the son of… (2000)
- Bogoróditse djévo
- De profundis für Männerchor und Orgel
- Dopo la vittoria (Piccola Cantata, 1996/1998)
- Dopo la vittoria (1996)
- I am the True Vine (1996)
- Kontakion
- Littlemore Tractus für Orchester
- Magnificat
- Magnificat 7
- Sieben Magnificat-Antiphonen
- Most Holy Mother of God
- Mother of God and Virgin (1990)
- My heart's in the Highlands
- Nunc dimittis
- Ode VI
- Ode VII (Memento - aus: Kanon Pokajonen)
- Prayer after the Canon
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- Solfeggio
- Summa
- Tribute to Caesar
- Triodion (1998)
- Virgencita
- The Woman with the Alabaster Box
- Zwei Beter
