<!--#4dscript/www_infothek:title/lexikon--> : Die Methode existiert nicht. Choralvorspiel – Lexikon der Infothek bei Klassik Heute
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Choralvorspiel

Improvisierte oder komponierte Bearbeitung eines Kirchenliedes für Orgel mit der Funktion, den Gemeindegesang auf das Lied vorzubereiten oder kunstvoll zu begleiten. Beim Orgelchoral wird dabei die ganze Choralmelodie einmal durchgeführt, beim Orgelricercar werden die einzelnen Choralzeilen nacheinander imitierend verarbeitet. Die Choralfantasie variiert die einzelnen Choralzeilen abschnittsweise mehrfach in verschiedenen Techniken, während die Choralfuge meist die erste Zeile als Fugenthema verwendet. Die Choralvariation schließlich kombiniert mehrere Techniken zu einer Variationsreihe. Die Überlieferung beginnt im 15. Jahrhundert in Italien und Deutschland (Paumann-Schule). Ihre Blütezeit erreicht die Choralbearbeitung im 17. Jahrhundert im protestantischen Deutschland durch Scheidt, Pachelbel, Scheidemann Buxtehunde und schließlich durch J.S. Bach. Danach liefert erst Max Reger wieder bedeutende Gattungsbeiträge.

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