Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Zum 70. Geburtstag von Sir Simon Rattle
Ernst von Siemens Musikpreis für das Lebenswerk, Konzerte und TV-Beiträge zum 70. Geburtstag
Bezwingendes Charisma, große Experimentierfreude und Begeisterungsfähigkeit sowie ein uneingeschränkter künstlerischer Ernst – all dies macht Sir Simon Rattle zu einem der faszinierendsten Dirigenten unserer Zeit. In diesem Jahr wird der Chefdirigent von Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks für sein Lebenswerk mit dem Ernst von Siemens Musikpreis ausgezeichnet, wie die Ernst von Siemens Musikstiftung drei Tage vor Rattles 70. Geburtstag bekanntgab. Der BR würdigt den Weltklassedirigenten rund um den Geburtstag am 19. Januar 2025 in zahlreichen Beiträgen und Konzerthighlights in Radio, Fernsehen und online.
Dr. Katja Wildermuth, Intendantin des Bayerischen Rundfunks:
"Der Bayerische Rundfunk gratuliert Sir Simon Rattle von Herzen zum 'Nobelpreis der Musik', ein wahrlich mehr als würdiges Geschenk zum 70. Geburtstag. Er ist für uns der perfekte Chefdirigent: Voller Energie, voller Leidenschaft, voller Ideen und mit vollen Sälen die Garantie für ein begeistertes Publikum. Sir Simon führt das Symphonieorchester noch einmal zu neuen Höhen und in die Weite: Auf den Tourneen von Asien bis USA sorgte er zuletzt mit seinem Orchester ebenso für Begeisterung wie in bayerischen Konzertsälen, in Education-Projekten oder mit seiner Herzensidee, dem „Symphonischen Hoagascht“ mit Blasmusikern aus ganz Bayern. Der Bayerische Rundfunk applaudiert, trommelt, dankt und gratuliert einem großartigen Menschen und Künstler."
Konzertaufnahmen und Dokumentationen im Fernsehen und in der Mediathek
Sonntag, 19. Januar, 09.45 Uhr, BR Fernsehen:
Simon Rattle dirigiert Ligeti, Wagner und Bruckners Neunte
Montag, 20. Januar, 22.45 Uhr, BR Fernsehen:
Der Symphonische Hoagascht: Simon Rattle begegnet bayerischen Traditionen
Montag, 20. Januar, 23.30 Uhr, BR Fernsehen:
Simon Rattle dirigiert "Die Schöpfung"
Konzerthighlights bei BR-Klasik (Radio):
Freitag, 17. Januar, 20.03 Uhr
Gastkonzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks beim Grafenegg-Festival 2024.
Konzerte mit Pianist Emanuel Ax am 16. und 18. April 2026
Mit Mieczysław Weinbergs Burattino und das goldene Schlüsselchen: Orchestersuite Nr. 4 op. 55d und Auszügen aus Sergej Prokofjews Romeo und Julia op. 64 wird Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla in den Konzerten vom 16. bis 18. April erstmalig am Pult der Berliner Philharmoniker stehen. Das Programm wird von John Williams‘ Konzert für Klavier und Orchester ergänzt, mit Emanuel Ax als Solist.
Er wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten
Marco Medved hat die Berufung zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin angenommen hat und wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten. Der Mailänder Marco Medved genoss am Konservatorium Giuseppe Verdi eine exzellente Ausbildung in Klavier, Komposition, Chor- und Orchesterleitung, die er mit Auszeichnung abschloss. Seither verfügt er nach Leitungspositionen bei den Tiroler Festspielen Erl, beim National Centre for Performing Arts in Peking, den Festspielen Südtirol von Toblach, den Opern in Köln und Bonn und zuletzt am Teatro Petruzzelli in Bari über breit gefächerte Erfahrungen als Chordirektor im Opernbetrieb.
Theatermanagerin Karin Bergmann folgt auf Markus Hinterhäuser
Nachdem Intendant Markus Hinterhäuser nach wochelangem Streit mit dem Festspielkuratorium sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hatte, übernimmt die Theatermanagerin Karin Bergmann vorläufig bis 2027 die künstlerische Leitung der Salzburger Festspiele. Die 1953 in Recklnghausen geborene Kulturmanagerin ist eine gute Wahl und bringt reichlich Erfahrung mit. Von 20214 bis 2019 leitete sie als erste Frau erfolgreich das Wiener Burgtheater und war als Schauspielchefin der Salzburger Festspiele im Gespräch.
Ältester deutscher Jazz-Preis, zum 46. Mal verliehen
Der gemeinsam vom Land Rheinland-Pfalz und dem Südwestrundfunk vergebene SWR Jazzpreis geht 2026 an die Pianistin Olga Reznichenko. Die Preisvergabe findet am 31. Oktober 2026 im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen statt. In der Jurybegründung heißt es: „Bewegung! Das scheint ein Credo von Olga Reznichenko zu sein. Extrem aktiv und extrem vielseitig gestaltet die Pianistin den Sound des aktuellen Jazz aus Deutschland maßgeblich mit. O.R.T. heißt ihr langjähriges Trio (mit Lorenz Heigenhuber und Maximilian Stadtfeld), man kann sie aber darüber hinaus auch an sehr vielen anderen musikalischen Orten treffen.