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Meldung vom 23.10.2024

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds 2025 erstmals in Lübeck

Vom 21. bis 23. Februar 2025 können sich junge Streicher ein kostbares Instrument erspielen

Der Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds der Deutschen Stiftung Musikleben zieht nach Lübeck. Vom 21. bis 23. Februar 2025 werden die Vorspiele junger talentierter Musikerinnen und Musiker um wertvolle Streichinstrumente von Stradivari, Guadagnini, Vuillaume oder Greiner aus dem Fonds sowie das Preisträgerkonzert mit der Instrumentenübergabe zum ersten Mal in der Hansestadt ausgerichtet. Möglich macht den neuen Austragungsort die Unterstützung der dort ansässigen Possehl-Stiftung. Deren Stiftungsvorstand hat eine Förderung des Wettbewerbs mit anschließendem Orchesterkonzert für drei Jahre beschlossen.

Kooperationspartner für den Wettbewerb und das Konzert sind die Musikhochschule Lübeck und das Theater Lübeck. Die Musikhochschule ist Austragungsort der öffentlichen Wertungsspiele, dort findet auch das Preisträgerkonzert statt. Das Theater Lübeck veranstaltet am Montag, den 24. Februar 2025 ein Konzert mit dem Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck und zwei Preisträgern des Wettbewerbs 2024 als Solisten.

Chance für junge Streicher

„Die Perspektive, den jährlichen Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds in Lübeck austragen zu können, begeistert uns. Wir sind sicher, dass alle teilnehmenden Streicherinnen und Streicher wie auch die interessierte Öffentlichkeit die idealen Bedingungen an der Musikhochschule Lübeck schätzen werden. Durch die Kooperation mit dem Theater Lübeck schaffen wir wiederum eine profilierte Möglichkeit für die Gewinner, bereits im frühen oder sogar frühesten Karrierestadium in einem Solokonzert mit Orchester aufzutreten. Dass die Zuwendung der Possehl-Stiftung diese großartigen Chancen eröffnet, ist für den musikalischen Spitzennachwuchs und unser Musikleben insgesamt hocherfreulich, und wir bedanken uns herzlich für die exzellente Zusammenarbeit“, sagt Dr. Clemens Trautmann, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Stiftung Musikleben. Der Präsident der Deutschen Grammophon ist selbst ehemaliger Stipendiat der Stiftung und kennt den Wettbewerb seit vielen Jahren.

Vergabe kostbarer Streichinstrumente

Der Wettbewerb des deutschen Musikinstrumentenfonds wird seit 1994 von der Deutschen Stiftung Musikleben veranstaltet. Bei den Wertungsspielen können sich hochbegabte junge Musikerinnen und Musiker ein herausragendes Streichinstrument aus dem Fonds erspielen, welches die Stiftung ihnen dann leihweise zur Verfügung stellt. Eine ehrenamtliche Jury aus Musikerinnen und Musikern und Professorinnen und Professoren entscheidet über die Vergabe der Violinen, Violen und Violoncelli. Die Vorspiele der jungen Bewerberinnen und Bewerber sind öffentlich, der Eintritt ist frei. Die Instrumente werden im Rahmen eines öffentlichen Preisträgerkonzerts an die jungen Musikerinnen und Musiker übergeben, das am Sonntag, den 23. Februar 2025 abends im Großen Saal der Musikhochschule stattfindet.

Der von der Deutschen Stiftung Musikleben und der Bundesrepublik Deutschland 1993 ins Leben gerufen Deutsche Musikinstrumentenfonds ist eine einzigartige Sammlung historischer Meisterstücke von Geigenbauern wie Stradivari, Guarneri, Guadagnini oder Gagliano und moderner Instrumente namhafter zeitgenössischer Geigenbauer wie Stephan von Baehr oder Stefan-Peter Greiner. Für junge Musikerinnen und Musiker ist die Leihgabe eines solchen Instrumentes eine ganz besondere Chance, oft ist es ein solches Instrument, das ihnen den entscheidenden Impuls für ihre künstlerische Entwicklung gibt.

Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds

Freitag, 21. Februar 2025 – Sonntag, 23. Februar 2025, Musikhochschule Lübeck

Die Wertungsspiele sind öffentlich, die Uhrzeiten werden noch bekannt gegeben.

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[09.04.2026] Mirga Gražinytė-Tyla debütiert bei den Berliner Philharmonikern

Konzerte mit Pianist Emanuel Ax am 16. und 18. April 2026

Mit Mieczysław Weinbergs Burattino und das goldene Schlüsselchen: Orchestersuite Nr. 4 op. 55d und Auszügen aus Sergej Prokofjews Romeo und Julia op. 64 wird Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla in den Konzerten vom 16. bis 18. April erstmalig am Pult der Berliner Philharmoniker stehen. Das Programm wird von John Williams‘ Konzert für Klavier und Orchester ergänzt, mit Emanuel Ax als Solist.

[09.04.2026] Marco Medved zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin berufen

Er wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten

Marco Medved hat die Berufung zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin angenommen hat und wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten. Der Mailänder Marco Medved genoss am Konservatorium Giuseppe Verdi eine exzellente Ausbildung in Klavier, Komposition, Chor- und Orchesterleitung, die er mit Auszeichnung abschloss. Seither verfügt er nach Leitungspositionen bei den Tiroler Festspielen Erl, beim National Centre for Performing Arts in Peking, den Festspielen Südtirol von Toblach, den Opern in Köln und Bonn und zuletzt am Teatro Petruzzelli in Bari über breit gefächerte Erfahrungen als Chordirektor im Opernbetrieb.

[09.04.2026] Neue Intendantin für die Salzburger Festspiele

Theatermanagerin Karin Bergmann folgt auf Markus Hinterhäuser

Nachdem Intendant Markus Hinterhäuser nach wochelangem Streit mit dem Festspielkuratorium sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hatte, übernimmt die Theatermanagerin Karin Bergmann vorläufig bis 2027 die künstlerische Leitung der Salzburger Festspiele. Die 1953 in Recklnghausen geborene Kulturmanagerin ist eine gute Wahl und bringt reichlich Erfahrung mit. Von 20214 bis 2019 leitete sie als erste Frau erfolgreich das Wiener Burgtheater und war als Schauspielchefin der Salzburger Festspiele im Gespräch.

[09.04.2026] SWR Jazzpreis 2026 an Pianistin Olga Reznichenko

Ältester deutscher Jazz-Preis, zum 46. Mal verliehen

Der gemeinsam vom Land Rheinland-Pfalz und dem Südwestrundfunk vergebene SWR Jazzpreis geht 2026 an die Pianistin Olga Reznichenko. Die Preisvergabe findet am 31. Oktober 2026 im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen statt. In der Jurybegründung heißt es: „Bewegung! Das scheint ein Credo von Olga Reznichenko zu sein. Extrem aktiv und extrem vielseitig gestaltet die Pianistin den Sound des aktuellen Jazz aus Deutschland maßgeblich mit. O.R.T. heißt ihr langjähriges Trio (mit Lorenz Heigenhuber und Maximilian Stadtfeld), man kann sie aber darüber hinaus auch an sehr vielen anderen musikalischen Orten treffen.

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