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Meldung vom 29.09.2024

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Cum jubilo – Wie Frankreich klingt

1. Chor-Abokonzert am 26. Oktober mit französischen Kompositionen

Die französische Musik ist seit jeher dafür bekannt, besonders sanglich zu sein. Dies ist für Peter Dijkstra, den Künstlerischen Leiter des BR-Chors, Grund genug, Werke von vier Franzosen aus zwei Generationen auf das Programm des 1. Abonnement-Konzerts der Saison 2024/25 zu setzen und am Samstag, den 26. Oktober, im Münchner Prinzregententheater aufzuführen. BR-Klassik überträgt das Konzert live im Radio.

Die für den Abend namensgebende Messe "cum jubilo" von Maurice Duruflé entführt das Publikum in die geheimnisvollen und mediativen Klangsphären des Gregorianischen Chorals. Die Komposition entstand 1966 für seine Frau, die Organistin Marie-Madeleine Chevalier. Faszinierend an diesem Werk ist vor allem die Kombination einer kirchentonalen Klangsprache mit einer impressionistischen Tonalität, aus der sich der unverwechselbare Stil Duruflés ergibt.

Wettbewerbskomposition und geistliche Werke

Etwas früher, nämlich 1937, schrieb Francis Poulenc mit der Messe G-Dur seine erste geistliche Komposition, die bereits jene Stilvielfalt aufweist, für die der Künstler weithin bekannt ist. Gewidmet ist das Werk seinem einige Jahre zuvor verstorbenen Vater.

Ebenfalls aus dem Jahr 1937 stammt das für vierstimmigen Chor geschriebene O sacrum convivium! (dt. O heiliges Gastmahl) des damals 29-jährigen Olivier Messiaen. Die kurze Offertoriums-Motette auf einen Text von Thomas von Aquin ist das einzige geistliche Werk des zeitlebens religiösen Komponisten, das tatsächlich für die katholische Liturgie – als Antiphon für das Fronleichnamsfest – gedacht ist.

Neben Olivier Messiaen steht mit Gabriel Fauré auch dessen Lehrer mit zwei Werken auf dem Programm. So ist neben Cantique de Jean Racine, Faurés preisgekrönter Wettbewerbskomposition aus Studienzeiten, auch sein zum Kanon der großen Requiem-Vertonungen zählendes op. 48 zu hören.

Konzerttermin

Samstag, 26. Oktober 2024, 20.00 Uhr, Prinzregententheater München

(Einführung um 19.00 Uhr)

Liveübertragung und Mischnitt

BR-Klassik überträgt das Konzert am Samstag, 26. Oktober, um 20.03 Uhr live im Radio. Im Anschluss steht der Mitschnitt auf br-klassik 30 Tage zum Nachhören auf Abruf zur Verfügung. Karten Das Konzert ist ausverkauft. Eventuelle Restkarten an der Abendkasse erhältlich zwischen 23,- und 55,- Euro (U30-Tickets für junges Publikum 10,- Euro).

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