Anzeige

Teilen auf Facebook RSS-Feed Klassik Heute
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Meldung vom 02.07.2024

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Abschiedskonzert von Christian Thielemann

Der Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle leitet Mahlers Achte Symphonie

Es ist ein bemerkenswerter Abschluss einer herausragenden Amtszeit: Nach einer gefeierten Aufführung von Bruckners Achter Symphonie wählte die Sächsische Staatskapelle Dresden im Jahr 2009 Christian Thielemann zu ihrem Chefdirigenten, zum Beginn der Saison 2012/2013 trat er sein Amt an. Mit einer anderen »Achten«, Gustav Mahlers monumentaler »Symphonie der Tausend«, verabschiedet sich Christian Thielemann im 12. Symphoniekonzert nun als Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle aus Dresden.

Prägende Jahre

Als die Sächsische Staatskapelle Dresden und der damalige Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin 2003 zum ersten Mal gemeinsam in der Semperoper musizierten, war noch nicht ersichtlich, um welch schicksalhafte Begegnung es sich dabei handelte. Neun Jahre und einige elektrisierende Konzerte später trat Christian Thielemann, inzwischen einer der renommiertesten Dirigenten der Welt, das Amt des Chefdirigenten der traditionsreichen Kapelle an. Seither prägte er das musikalische Schaffen des Orchesters und setzte mit unvergleichlichen Interpretationen in Konzert und Oper Maßstäbe. Erfolggekrönte Gastspielreisen, eine Vielzahl prämierter Aufnahmen und die prestigeträchtige Residenz der Staatskapelle bei den Osterfestspielen Salzburg sind nur einige der Meilensteine seiner Amtszeit.

Abschied mit Mahlers monumentalter 8. Symphonie

Nun endet diese Ära im letzten Symphoniekonzert der aktuellen Jubiläumssaison mit einem außergewöhnlichen Programm, das zugleich einen Bogen zurück in die Kapellgeschichte schlägt. Erst zum zweiten Mal spielt die Staatskapelle Gustav Mahlers Opus Ultimum: Zuletzt dirigierte Fritz Busch die monumentale Achte Symphonie des Spätromantikers am 30. Juni 1932, neun Monate vor seiner Vertreibung. Die Kombination des Pfingsthymnus »Veni, creator spiritus« mit dem »Faust II«-Finale beschrieb Mahler euphorisch: »Es ist das Größte, was ich gemacht habe. Denken Sie sich, dass das Universum zu tönen beginnt.«

Restkarten sind ggf. unter www.staatskapelle-dresden.de sowie an der Abendkasse erhältlich.

Weitere Meldungen vom 02.07.2024

[02.07.2024] Abschiedskonzert von Christian Thielemann

Der Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle leitet Mahlers Achte Symphonie

[02.07.2024] Götz-Friedrich-Preis 2024 vergeben

Lisenka Heijboer Castañón erhält die Auszeichnung für ihre John-Adams-Inszenierung an der Volksoper Wien

[02.07.2024] Konzerte der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin

Letztes Sinfoniekonzert und zwei Sommerkonzerte auf der Freilichtbühne

[02.07.2024] Rückblick auf die Spielzeit 2023/24 der Oper Leipzig

Zweite Spielzeit der Intendanz von Tobias Wolff

Anzeige

Weitere Meldungen der letzten 14 Tage

Anzeige

Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Anzeige