Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Neuer Professor für Viola an der Hochschule für Musik Weimar
Mit Florian Richter erhält die Hochschule prominente Verstärkung
Das Institut für Streichinstrumente und Harfe an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar erhält prominente Verstärkung. Der Solobratscher der Sächsischen Staatskapelle Dresden, Florian Richter, wird ab dem 1. April 2024 neuer Professor für Viola. Damit folgt der 38-Jährige, der bereits seit 2017 als Bratschenprofessor in Nürnberg gelehrt hatte, einem Ruf an seine frühere Alma Mater.
„Ich freue mich, dass solch ein hochkarätiger Bratscher, einerseits natürlich als Praktiker in ersten Solopositionen von internationalen Spitzenorchestern und andererseits mit seinen enormen Lehrerfahrungen und -erfolgen, den Wirkungsmittelpunkt zu uns nach Weimar verlegt“, sagt der Direktor des Instituts für Streichinstrumente und Harfe, Prof. Tim Stolzenburg.
Arbeit für eine bestmögliche Ausbildung der jungen Talente
„Die größte Freude, die ich bei meiner Ernennung zum Professor für Viola an der Weimarer Musikhochschule empfinde, ist die Möglichkeit, neue Talente an dem Ort auszubilden, der meine musikalischen Schritte als Bratscher maßgeblich geprägt hat“, erklärt Prof. Florian Richter. „Da ich am Musikgymnasium Schloss Belvedere und der Musikhochschule in Weimar den Großteil meiner musikalischen Ausbildung bei Prof. Leser und Prof. Krüger verbracht habe, freue ich mich nun als Dozent ein Bestandteil der Hochschule sein zu können.“
Besonders wichtig ist Florian Richter dabei der Austausch und die Zusammenarbeit mit seinen künftigen Kolleginnen und Kollegen für eine bestmögliche und umfangreiche Ausbildung. „Die jungen Studierenden auf dem musikalischen Weg begleiten zu dürfen, Musikerpersönlichkeiten zu entwickeln und eine fundierte Ausbildung zu ermöglichen, ist ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit“, sagt Prof. Richter. „Dabei ist mir die Motivation zur eigenen kreativen Gestaltung der jungen Musikerinnen und Musiker von großer Relevanz.“
Konzerte mit Pianist Emanuel Ax am 16. und 18. April 2026
Mit Mieczysław Weinbergs Burattino und das goldene Schlüsselchen: Orchestersuite Nr. 4 op. 55d und Auszügen aus Sergej Prokofjews Romeo und Julia op. 64 wird Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla in den Konzerten vom 16. bis 18. April erstmalig am Pult der Berliner Philharmoniker stehen. Das Programm wird von John Williams‘ Konzert für Klavier und Orchester ergänzt, mit Emanuel Ax als Solist.
Er wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten
Marco Medved hat die Berufung zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin angenommen hat und wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten. Der Mailänder Marco Medved genoss am Konservatorium Giuseppe Verdi eine exzellente Ausbildung in Klavier, Komposition, Chor- und Orchesterleitung, die er mit Auszeichnung abschloss. Seither verfügt er nach Leitungspositionen bei den Tiroler Festspielen Erl, beim National Centre for Performing Arts in Peking, den Festspielen Südtirol von Toblach, den Opern in Köln und Bonn und zuletzt am Teatro Petruzzelli in Bari über breit gefächerte Erfahrungen als Chordirektor im Opernbetrieb.
Theatermanagerin Karin Bergmann folgt auf Markus Hinterhäuser
Nachdem Intendant Markus Hinterhäuser nach wochelangem Streit mit dem Festspielkuratorium sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hatte, übernimmt die Theatermanagerin Karin Bergmann vorläufig bis 2027 die künstlerische Leitung der Salzburger Festspiele. Die 1953 in Recklnghausen geborene Kulturmanagerin ist eine gute Wahl und bringt reichlich Erfahrung mit. Von 20214 bis 2019 leitete sie als erste Frau erfolgreich das Wiener Burgtheater und war als Schauspielchefin der Salzburger Festspiele im Gespräch.
Ältester deutscher Jazz-Preis, zum 46. Mal verliehen
Der gemeinsam vom Land Rheinland-Pfalz und dem Südwestrundfunk vergebene SWR Jazzpreis geht 2026 an die Pianistin Olga Reznichenko. Die Preisvergabe findet am 31. Oktober 2026 im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen statt. In der Jurybegründung heißt es: „Bewegung! Das scheint ein Credo von Olga Reznichenko zu sein. Extrem aktiv und extrem vielseitig gestaltet die Pianistin den Sound des aktuellen Jazz aus Deutschland maßgeblich mit. O.R.T. heißt ihr langjähriges Trio (mit Lorenz Heigenhuber und Maximilian Stadtfeld), man kann sie aber darüber hinaus auch an sehr vielen anderen musikalischen Orten treffen.