São Soulez Larivière ist Fanny Mendelssohn Förderpreisträger 2021
Der Preisträger wird mit der Produktion einer Debüt-CD belohnt
São Soulez Larivière ist der 7. Gewinner des Fanny Mendelssohn Förderpreises. Die einstimmige Entscheidung traf die 5-köpfige Fachjury am vergangenen Samstag nach einer siebenstündigen Sitzung in Hamburg. Der französisch-niederländische Bratschist überzeugte und berührte die renommierten Jury-Mitglieder gleichermaßen mit seinem virtuosen Spiel sowie mit seinem herausragenden Konzept unter dem Titel „Impression“. Mit dem Gewinn des Fanny Mendelssohn Förderpreises erhält der 22-Jährige die Chance, sein Debüt-Album auf Grundlage dieses Konzeptes gänzlich nach den eigenen Vorstellungen zu entwickeln und aufzunehmen.
Förderung durch Prof. Tabea Zimmermann
1998 in Paris geboren begann São Soulez Larivière sehr früh Geige zu spielen. Mit acht Jahren erhielt er ein Stipendium, um an der Yehudi Menuhin School (GB) zu studieren. Während er dort zunächst sowohl Geige als auch Bratsche spielte, beschloss er bald, sich voll und ganz der Bratsche zu widmen. Zusätzlich zu seiner frühen Ausbildung wurde seine musikalische Entwicklung durch die Zusammenarbeit mit weltberühmten Musikern wie u.a. Gerard Caussé, Nobuko Imai, Steven Isserlis und Gabor Tacács-Nagy bereichert. Derzeit lebt der sowohl als Solist wie auch als Kammermusiker gefragte Nachwuchsmusiker in Berlin und studiert an der Hochschule für Musik ‚Hanns Eisler’ bei Professor Tabea Zimmermann, die ihn auch als Patin für den Fanny Mendelssohn Förderpreis nominiert hatte. Die Nominierung durch einen in der aktuellen Klassik-Szene renommierten Paten, ist Voraussetzung für die Bewerbung.
Debüt-CD als Preis
Der Fanny Mendelssohn Förderpreis wurde 2014 als Privatinitiative der Hamburgerin Heide Schwarzweller gegründet und wird nun bereits zum 7. Mal verliehen. Der Anspruch des einzigartigen Konzeptpreises ist es, junge Klassik-Musiker bei der Verwirklichung ihrer eigenen Ideen und Visionen zu unterstützen. Maßgebliches Kriterium für den Gewinn ist dabei nicht nur die technische Virtuosität, sondern vor allem ein innovatives musikalisches Konzept. Der renommierten Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Dieter Rexroth gehören außerdem Ursula Haselböck (Intendantin, Festspiele MV), Martin Hoffmeister (Kultur- und Musikredakteur, mdr), Sarah Kesting (Artistic Director, Schloss Elmau), Christina Khosrowi (Daniel Hope Management) und Alexander Krichel (Pianist) an. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert, die zweckgebunden in die Debüt-CD-Produktion und Umsetzung des Konzeptes fließen.
Weitere Meldungen vom 30.10.2020
- [30.10.2020] Absolventenkonzert mit der Jenaer Philharmonie muss ausfallen
-
Das Orchester kann wegen der Corona-Situation nicht nach Weimar reisen
- [30.10.2020] Ballett-Premiere »Winterreise« des Staatstheaters Augsburg als Live-Stream
-
Aufgrund der reduzierten Zuschauerzahlen kann die Premiere nicht vor Publikum stattfinden
- [30.10.2020] Intendant Nikolaus Bachler zum Lockdown im November
-
Premiere von "Die Vögel" im Live-Stream
- [30.10.2020] São Soulez Larivière ist Fanny Mendelssohn Förderpreisträger 2021
-
Der Preisträger wird mit der Produktion einer Debüt-CD belohnt
