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Meldung vom 12.02.2020

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Lotte de Beer inszeniert Händels Zauberoper „Alcina“

Premiere am 14. Februar in der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg

Dass die sogenannte Alte Musik erstaunlich jung und frisch wirken kann, hat die Deutsche Oper am Rhein zuletzt mit Georg Friedrich Händels Oper Xerxes bewiesen. Am Freitag, 14. Februar, um 19.30 Uhr bringt sie wieder eine Barockoper auf die Bühne des Düsseldorfer Opernhauses: Dann hat Händels Zauberoper Alcina Premiere.

Die Neue Düsseldorfer Hofmusik, Spezialisten für Alte Musik und den Originalklang der Barockmusik, lässt das Pendel zwischen vorwärtstreibender Dynamik und tief schürfenden Emotionen weit ausschlagen. Generalmusikdirektor Axel Kober leitet das Orchester und ein von starken Frauen angeführtes Sängerensemble: Jacquelyn Wagner, die das Publikum in Düsseldorf schon als Arabella, Desdemona und Feldmarschallin begeisterte, gibt ihr Rollendebüt als Alcina, die Mezzosopranistin Wallis Giunta gastiert als Bradamante in Düsseldorf. Ensemblemitglied Maria Kataeva, die 2019 bei Operalia in Prag den zweiten Preis und den Publikumspreis gewann, debütiert als Ruggiero, Elena Sancho Pereg als Morgana.

Die Zauberin Alcina herrscht über eine Insel der Lüste. Mit betörenden Sirenengesängen zieht sie Männer in ihren Bann, verführt und verwandelt sie, wenn sie ihrer überdrüssig geworden ist. Auch Ruggiero verliebt sich in die geheimnisvolle Fremde, doch seine Verlobte Bradamante macht sich auf den Weg, ihn zu finden.

Regisseuring Lotte de Beer erstmals an der Deutschen Oper am Rhein zu Gast

Die Regisseurin Lotte de Beer – erstmals an der Deutschen Oper am Rhein zu Gast und gerade zum zweiten Mal für den International Opera Award nominiert – interessiert sich für die Psychologie hinter der Magie und Sinnlichkeit der Zauberoper: „Auf Alcinas Zauberinsel behaupten alle, von der Liebe angetrieben zu sein und verwechseln sie dabei mit Macht, Besitz und Eifersucht – mit allem, was Liebe eigentlich nicht ist. Alcina, die alle unterdrückt, hat vielleicht selbst ein Trauma in der Liebe erlitten. Allein Bradamante, die auf die Insel kommt, um ihren Verlobten Ruggiero aus den zärtlichen Fängen der Zauberin zu befreien, steht für die echte, aufrichtige Liebe. Sie lässt Alcinas Macht zerbrechen – ihr Zauberreich zerfällt.“

Die szenische Umsetzung gestaltet die Niederländerin zusammen mit dem Bühnen­bildner Christof Hetzer, der Kostüm­­bildnerin Jorine van Beek, dem Lichtdesigner Alex Brok und den Videokünstlern von fettFilm.

Premiere und weitere Aufführungen

Der Alcina-Premiere am Valentinstag (Fr 14.02. – 19.30 Uhr) folgen bis zum 1. März sechs weitere Vorstellungen im Opernhaus Düsseldorf: So 16.02. – 18.30 Uhr / Mi 19.02. – 19.30 Uhr / Sa 22.02. – 19.30 Uhr / Mi 26.02. – 19.30 Uhr / Fr 28.02. – 19.30 Uhr / So 01.03. – 15.00 Uhr

Tickets

Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211), Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203. 283 62 100) und online über www.operamrhein.de

Weitere Informationen zum Stück und die Besetzung finden Sie auf www.operamrhein.de.

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