Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Festival Bayreuth Baroque präsentiert Opernraritäten
Der Kartenvorverkauf beginnt heute
Am gestrigen Mittwoch, den 5. Februar 2020, wurde das Programm von Bayreuth Baroque im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth bekanntgegeben. Mit elf Tagen lückenlosem Festivalprogramm verspricht Bayreuth Baroque dem Publikum die Wiederentdeckung in nachbarocker Zeit nie oder kaum gespielter Bühnenwerke. 2020 stehen Nicola Porporas Carlo il Calvo und Leonardo Vincis Gismondo, Re di Polonia auf dem Programm. Die opernfreien Abende bieten Spitzenkonzerte an wechselnden Orten. Ein Höhepunkt ist das Gala-Konzert von Joyce di Donato und Il Pomo d’oro am 6. September. Zu den Ausführenden gehören Barockstars wie Julia Lezhneva, Franco Fagioli und Jordi Savall sowie die Barockensembles wie Il Pomo d’oro unter Maxim Emelyanychev, Accademia Bizantina unter Ottavio Dantone sowie Armonia Atenea unter Georg Petrou. Das von Max Emanuel Cencic kuratierte Festival findet erstmals vom 3. bis 11. September 2020 statt. Der Kartenvorverkauf beginnt heute.
Die Altistin Delphine Galou gestaltet am 4. September einen Konzertabend mit der Accademia Bizantina unter Ottavio Dantone. Außerhalb des Markgräflichen Opernhauses finden die Konzerte von Romina Basso (Mezzosopran), Simon Pappas (Violoncello) und Markellos Chryssicos (Cembalo) am 9. September in der Schlosskirche Bayreuth und von Weltstar Jordi Savall mit Hesperion XXI am 10. September in der Stadtkirche Bayreuth statt. Arien von Johann Adolf Hasse stehen am 12. September auf dem Programm von Mezzosopranistin Vivica Genaux und der Lautten Compagney unter Wolfgang Katschner auf dem Programm.
Das 1748 eröffnete, 2012 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommene und 2018 nach denkmalgerechter Renovierung wieder eröffnete Theater Wilhelmines von Bayreuth ersteht als Spielort seltener Opern aus seiner Entstehungszeit zu neuem Leben. Weitere Informationen unter bayreuthbaroque.de
Konzerte mit Pianist Emanuel Ax am 16. und 18. April 2026
Mit Mieczysław Weinbergs Burattino und das goldene Schlüsselchen: Orchestersuite Nr. 4 op. 55d und Auszügen aus Sergej Prokofjews Romeo und Julia op. 64 wird Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla in den Konzerten vom 16. bis 18. April erstmalig am Pult der Berliner Philharmoniker stehen. Das Programm wird von John Williams‘ Konzert für Klavier und Orchester ergänzt, mit Emanuel Ax als Solist.
Er wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten
Marco Medved hat die Berufung zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin angenommen hat und wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten. Der Mailänder Marco Medved genoss am Konservatorium Giuseppe Verdi eine exzellente Ausbildung in Klavier, Komposition, Chor- und Orchesterleitung, die er mit Auszeichnung abschloss. Seither verfügt er nach Leitungspositionen bei den Tiroler Festspielen Erl, beim National Centre for Performing Arts in Peking, den Festspielen Südtirol von Toblach, den Opern in Köln und Bonn und zuletzt am Teatro Petruzzelli in Bari über breit gefächerte Erfahrungen als Chordirektor im Opernbetrieb.
Theatermanagerin Karin Bergmann folgt auf Markus Hinterhäuser
Nachdem Intendant Markus Hinterhäuser nach wochelangem Streit mit dem Festspielkuratorium sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hatte, übernimmt die Theatermanagerin Karin Bergmann vorläufig bis 2027 die künstlerische Leitung der Salzburger Festspiele. Die 1953 in Recklnghausen geborene Kulturmanagerin ist eine gute Wahl und bringt reichlich Erfahrung mit. Von 20214 bis 2019 leitete sie als erste Frau erfolgreich das Wiener Burgtheater und war als Schauspielchefin der Salzburger Festspiele im Gespräch.
Ältester deutscher Jazz-Preis, zum 46. Mal verliehen
Der gemeinsam vom Land Rheinland-Pfalz und dem Südwestrundfunk vergebene SWR Jazzpreis geht 2026 an die Pianistin Olga Reznichenko. Die Preisvergabe findet am 31. Oktober 2026 im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen statt. In der Jurybegründung heißt es: „Bewegung! Das scheint ein Credo von Olga Reznichenko zu sein. Extrem aktiv und extrem vielseitig gestaltet die Pianistin den Sound des aktuellen Jazz aus Deutschland maßgeblich mit. O.R.T. heißt ihr langjähriges Trio (mit Lorenz Heigenhuber und Maximilian Stadtfeld), man kann sie aber darüber hinaus auch an sehr vielen anderen musikalischen Orten treffen.