Mario Venzago dirigiert seine Fassung von Schuberts 7. Sinfonie
Die h-Moll-Sinfonie von Franz Schubert mit dem Beinamen „Die Unvollendete“ war immer und ist noch immer ein Lieblingsstück des Konzertpublikums. Und ob nun das Mozart Requiem, Puccinis Oper Turandot oder Schuberts 7. Sinfonie – unvollendete Meisterwerke reizen immer wieder zur Vollendung. So auch den Dirigenten Mario Venzago: Er selbst hat die Unvollendete von Franz Schubert in einer vollendeten Fassung vorgelegt, die er in der SR-Matinée der Deutschen Radio Philharmonie am Sonntag, 28. Oktober, 11.00 Uhr, in der Saarbrücker Congresshalle vorstellt. Mario Venzago ist überzeugt: Schuberts Unvollendete war eigentlich vollendet – nur gingen eben Teile des dritten Satzes und das gesamte Finale später verloren. Wie sich die komplette viersätzige Sinfonie vielleicht angehört hätte, das versucht er in einer Rekonstruktion der beiden fehlenden Sätze zu zeigen – und reiht sich damit ein in den großen Kreis der Schubert-Bearbeiter, aus denen Franz Liszt herausragt.
Franz Liszt hat mit seinen zahlreichen Liedtranskriptionen Schubert erst einem größeren Publikum bekannt gemacht. Schuberts Wandererfantasie bearbeitete Liszt für Klavier und Orchester – eine Steilvorlage für den Pianisten Herbert Schuch, der sich im Laufe seiner Karriere immer wieder auf spannende Art und Weise mit dem Kosmos Schubert auseinandergesetzt hat und seine Idee des Werks in der SR-Matinée präsentiert.
Restkarten gibt es noch an der Tageskasse. Das Konzert wird live auf SR 2 KulturRadio gesendet und steht zum Nachhören auf www.drp-orchester.de und www.sr2.de bereit.
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