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Meldung vom 11.07.2016

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Bund fördert Barenboim-Said Aklademie

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, fördert den Bau der Barenboim-Said Akademie für junge Musiker aus dem Nahen Osten mit 20 Millionen Euro. Auch die Betriebskosten sollen künftig vom Bund aus dem Haushalt der Kulturstaatsministerin finanziert werden. Im kommenden Haushalt 2017 stellt die Kulturstaatsministerin für die Akademie 5,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Räume der Akademie, die im ehemaligen Magazin der Staatsoper Berlin eingerichtet wird, sollen bereits ab Ende Juli 2016 bezogen werden. Dreißig junge, hochbegabte Stipendiaten aus dem Nahen Osten werden zum Wintersemester hier ihr Musikstudium beginnen. Zukünftig sollen bis zu einhundert junge Musikerinnen und Musiker aus Israel und dem arabischen Raum jeweils vier Jahre lang ausgebildet werden. Neben Instrumental- und Musikunterricht sollen auch Philosophie, Geschichte und Literatur zum Lehrangebot gehören.

Kernstück der Musikakademie ist der Pierre Boulez Saal, ein Kammermusiksaal mit 622 Plätzen, der nach Entwürfen des amerikanischen Architekten Frank Gehry realisiert wird. Er soll ab März 2017 nicht nur für Proben und Konzerte des Hochschulorchesters und des von Daniel Barenboim und Edward W. Said gegründeten West-Eastern Diwan Orchestra, sondern auch für weitere Musikveranstaltungen zur Verfügung stehen. Weitere Informationen unter www.barenboim-said.com

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