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Meldung vom 13.08.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Vorzeitiges Ende für die Mozart-Skulptureninstallation in Salzburg

Bis Ende August kann ein Teil der Ausstellung noch im Garten des Mozarteums und im Mozart-Wohnhaus besichtigt werden

Die Skulptureninstallation Mozart – das unbezähmbare Genie von Ottmar Hörl hat im Mirabellgarten Salzburg ein vorzeitiges Ende gefunden. Leider sind zweieinhalb Wochen vor Ausstellungsende 210 der anfangs 230 Mozart-Figuren verschwunden, 20 Stück wurden noch im Auftrag des Künstlers gesichert. Das bedeutet, die Ausstellung im öffentlichen Raum ist nun beendet, es werden auch keine weiteren Mozart-Figuren als Ersatz aufgestellt. Aufgrund des Sommerurlaubs der Herstellerfirma war es dem Künstler leider nicht möglich, kurzfristig Ersatzfiguren nachfertigen und die Installation wieder vervollständigen zu lassen. Mozart – das unbezähmbare Genie hat in dieser Zeit bei den Salzburgern aber auch national und international großen Anklang gefunden, die positive Resonanz war außerordentlich erfreulich.

Illegale Mitnahme der Figuren nahm überhand

Linus Klumpner, Geschäftsführer der Internationalen Stiftung Mozarteum hält fest: "Die Geschichte der Kunst im öffentlichen Raum hat oftmals unter Beweis gestellt, dass sie mit großen Diskussionen einhergeht. In einem Umfeld, fernab einer schützenden musealen Atmosphäre, sind Installationen Parametern unterworfen, die nicht steuerbar sind. Im aktuellen Fall wurde in Abstimmung mit dem Künstler entschieden, einen kleinen Teil der öffentlichen Installation im Mirabellgarten zu sichern, da die illegale Mitnahme von Figuren überhand genommen hat. Nun sind zu unserem Bedauern auch noch die restlichen Figuren abhanden gekommen. Was bleibt, ist ein Spiegel unserer gesellschaftlichen Interessen – zwischen Hochachtung, Aktionismus und Kritik. Ein Spannungsfeld, das nicht in allen Aspekten begeistern kann. Schlussendlich reiht sich Mozart – das unbezähmbare Genie in den Reigen der großen Kunstprojekte der Stadt Salzburg ein. Projekte die essenziell sind und bleiben, denn sie führen zu einem breiten Diskurs über das Wesen der bildenden Kunst. Somit wird ihre Relevanz immer wieder ins Bewusstsein gerufen und das muss unser oberstes Ziel bleiben."

Ein kleiner Teil der Ausstellung ist noch bis Ende August zu sehen

Der verbleibende Teil von Mozart – das unbezähmbare Genie kann noch bis Ende August im Garten des Mozarteums (50 Mini-Mozarts) sowie im Mozart-Wohnhaus (40 Stück) im Tanzmeistersaal bzw. im Zauberflöten-Häuschen besichtigt werden.

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