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Meldung vom 09.04.2025

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Badische Staatskapelle musiziert im Zeichen der Nachhaltigkeit

Immersive Konzerte und Bäume statt Schnittblumen

Seit der Spielzeit 20/21 ist die Badische Staatskapelle Mitglied im Verein Orchester des Wandels e.V. – einer Initiative engagierter Musikerinnen und Musiker, die sich aktiv für den Klima- und Natur- und Artenschutz einsetzen. In außergewöhnlichen Konzertformaten wollen sich die Vereinsmitglieder mit der Klimakrise auseinandersetzen. Die emotionale Kraft der Musik ist für sie dabei das Medium, Menschen zu erreichen und zu inspirieren.

Emotionales Klangerlebnis

So war es für die Musiker und Generalmusikdirektor Georg Fritzsch eine Selbstverständlichkeit, sich erneut mit einem umfangreichen Konzertprogramm an den eben zu Ende gegangenen Tagen der Nachhaltigkeit am Badischen Staatstheater zu beteiligen. Das Publikum konnte ein Sinfoniekonzert der ganz besonderen Art erleben: Mit einer Raum-Klanginstallation des Komponisten Shih und Meereskompositionen von Glasunow und Debussy, die von atemberaubenden Naturfilmen der jungen Fotografin und Klimabotschafterin Julia Ochs begleitet wurden, bot die Staatskapelle ein immersives und emotionales Klangerlebnis. Die Schönheit wie die Vergänglichkeit der Natur standen im Zentrum nicht nur dieses Konzerts, sondern auch des ungewöhnlichen Auftritts des Karlsruher Orchester des Wandels im ZKM: Auch dort konnten die Besucher bei einer Raum-Klanginstallation von Shih eintauchen in die Tiefsee und sich als Teil eines großen, pulsierenden Organismus fühlen.

Baumpatenschaften im Nebelwald von Ecuador

Ein besonderes Herzensprojekt der Badischen Staatskapelle ist darüber hinaus die Baumpatenschafts-Aktion des Karlsruher Klimafonds, mit der sie seit 2023 die Aufforstung des ecuadorianischen Nebelwaldes unterstützt. Westlich von Quito erstreckt sich eine der artenreichsten Regionen der Erde: der Nebelwald von Ecuador. Doch jahrzehntelange Rodungen für Weideflächen haben diesem einzigartigen Ökosystem stark zugesetzt. Gemeinsam mit der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK), der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe und dem Umweltzentrum Mindo Lindo setzt sich die Kapelle dafür ein, diesen wertvollen Lebensraum wiederherzustellen.

Seit 2012 wurden mithilfe eines kleinen lokalen Teams 73 Hektar Weidefläche mit über 100 verschiedenen einheimischen Baumarten im Rahmen des Waldklimaprojekts Puntos Verdes aufgeforstet. Die Setzlinge stammen aus lokalen Baumschulen.

Die Badische Staatskapelle trägt zu dem Aufforstungsprojekt in Ecuador seit 2023 mit Baumpatenschaften bei. Anstelle von Blumen erhalten musikalische Gäste bei Konzerten eine Urkunde über eine Baumpatenschaft. Seit Januar 2023 konnten dadurch 133 Bäume im Nebelwald gepflanzt werden. Das entspricht einer aufgeforsteten Fläche von etwa 1.500 m2.

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