Neuinszenierung: "Die Liebe der Danae"
Vorletzte Oper von Richard Strauss an der Bayerischen Staatsoper
Die „heitere Mythologie“ Die Liebe der Danae ist die vorletzte Oper von Richard Strauss und die einzige seiner Opern, deren Uraufführung er nicht mehr erlebte – sie fand 1952 bei den Salzburger Festspielen statt. Mit großem Orchester und großen Klängen blickt Richard Strauss auf sein musikalisches Lebenswerk zurück und komponiert gleichermaßen eine Komödie wie einen melancholischen Abschied an die Welt.
Gestern Abend hatte die erste Neuinszenierung dieser Oper seit 1988 an der Bayerischen Staatsoper Premiere. Christopher Maltman und Andreas Schager gaben ihre Rollendebüts in den Hauptpartien, Malin Byström in der Titelpartie konnte die Premierenvorstellung leider aus gesundheitlichen Gründen nicht singen, stattdessen sprang kurzfristig Manuela Uhl ein. Sebastian Weigle dirigiert das Bayerische Staatsorchester. Richard Strauss komponiert, während in Europa der Zweite Weltkrieg tobt, eine „heitere Mythologie“, die sich um altphilologische Korrektheit wenig schert und die ihm am Ende zum großen Abschiedsgesang gerät.
Richard Strauss, Die Liebe der Danae
Nächste Vorstellungen: 11.02.25, 15.02.25,19.02.25 und 22.02.25, jeweils um 19.00 Uhr.
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