Niklas Jahn wird neuer Frauenkirchenorganist
Mainzer Organist wurde von einer Fachjury zum neuen Kirchenmusiker der Frauenkirche Dresden gewählt
Der neue Frauenkirchenkirchenorganist heißt Niklas Jahn. Er setzte sich in einem Feld von 29 Bewerberinnen und Bewerbern bzw. im Kreis von vier Finalisten durch. Er stach insbesondere durch seine herausragende Improvisationskunst sowie durch spannende konzeptionelle Ideen für den Begegnungsort Frauenkirche hervor. Der Leiter der Auswahlkommission, Landeskirchenmusikdirektor Markus Leidenberger, äußerte sich höchst zufrieden über den Juryentscheid. Nach durchweg exzellenten Finalvorspielen Anfang Juni konnte der für den Ort und die Aufgaben passendste Kandidat gefunden werden: »Niklas Jahn beeindruckte durch seine außerordentlichen Fähigkeiten im Bereich der Orgelimprovisation – einer Musizierform, die für die vielfältigen Dienste in der Frauenkirche Dresden maßgeblich ist. Sein Talent und sein Gespür für die Möglichkeiten des Kern-Instruments waren sofort hörbar. Wir sind überzeugt, mit ihm eine ausgezeichnete Wahl getroffen zu haben.«
Zustimmung und Freude über die Entscheidung
Die beiden Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche Dresden, Maria Noth und Pfarrer Markus Engelhardt, pflichten dieser Ansicht bei. »Dass wir mit Niklas Jahn einen der talentiertesten Vertreter einer neuen Organistengeneration für die Frauenkirche Dresden gewinnen konnten, freut uns sehr. Mit der unverstellten Sicht eines jungen Musikers neue Brücken von der Tradition in die Gegenwart zu schlagen, wird eine Bereicherung für das kirchenmusikalische Leben dieses Ortes sein.«
Seinen Dienst wird Niklas Jahn zum Beginn des neuen Kirchenjahres aufnehmen. Im Gottesdienst am ersten Sonntag im Advent, dem 1. Dezember 2024, wird er an der Kern-Orgel sitzen. Seinem künftigen Arbeitsplatz fühlt er sich bereits verbunden: »Als ich das erste Mal zur Orgelempore der Frauenkirche aufstieg, war ich beeindruckt vom Kern-Instrument und fasziniert von der barocken Formensprache des Kirchenraums. Nun kann ich es kaum erwarten, hier demnächst meine künstlerische Kreativität zu entfalten. Es ist eine Ehre, an diesem geschichtsträchtigen Ort wirken zu dürfen. Mit Vorfreude und Respekt blicke ich auf die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen und die vielfältigen musikalischen Aufgaben, die vor mir liegen. Ich freue mich auf zahlreiche Begegnungen!«
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