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Meldung vom 12.05.2024

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Duisburger Philharmoniker mit "Indischer Nacht"

Konzerte am 15. und 16. Mai in der Philharmonie Mercatorhalle

Mehr Poesie geht kaum: „Du bist die Abendwolke, die am Himmel meiner Träume hinzieht“. Verse von Rabindranath Tagore, die Alexander Zemlinsky dazu inspirierten, seine Lyrische Sinfonie 1923 zu komponieren. In den ersten Jahren der Weimarer Republik war der indische Nobelpreisträger und Philosoph der bekannteste Botschafter südasiatischer Hochkultur seiner Zeit und seine Gedichte und Erzählungen regelrechte Bestseller. Im 10. Philharmonischen Konzert unter der Leitung von GMD Axel Kober steht das poetische Schaffen Tagores im Mittelpunkt.

So wie sich Tagore für die Verständigung und Annäherung zwischen „Ost“ und „West“, zwischen Asien und der westlichen Welt einsetzte, loten in diesem „Tagore-Projekt“ die Duisburger Philharmoniker gemeinsam mit Musikern aus Indien Kulturachsen zwischen Indien und Europa als transkulturelles Netzwerk neu aus. Um ihre Experimentierwerkstatt im Kontext des Förderprogrammes „Neue Wege“ des Landes NRW weiter auszubauen, stehen Werke des „klassischen“ Orchesterrepertoires neben neuen orchestralen Adaptionen sowie Songs und Liedern aus der Poesiewerkstatt Indiens.

Bereits Alexander Zemlinsky hat sich in seiner Lyrischen Sinfonie in sieben Gesängen op. 18 mit den Gedichten von Rabindranath Tagore auseinandergesetzt. In seinem Werk entsteht ein Dialog zwischen Männer- und Frauenstimme, der voller Sehnsucht eine leidenschaftliche Liebeshandlung schildert. Im 10. Philharmonischen Konzert bringen die finnische Sopranistin Camilla Nylund sowie der deutsche Bariton Michael Volle den Wechselgesang zweier Liebender, ihre Träume und unerfüllten Sehnsüchte zum Klingen.

Das Programm wird in der ersten Konzerthälfte ergänzt mit traditionellem Liedgut Tagores, das von Sängerin Kamalini Mukherji präsentiert wird sowie neuartigen Interpretationen von der Duisburger Singer-Songwriterin CassMae. Außerdem vereint Suddhaseel Sen in seinen orchestralen Adaptionen die indische und westliche Kultur. Dabei wird indische klassische Musik, vertreten durch Kushal Das (Sitar) und Rakesh Chaurasia (Bansuri), auf das europäische Orchester treffen.

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Solistin des Konzerts ist Alina Ibragimova

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