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Meldung vom 19.04.2024

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Bregenzer Seebühnen-Richtfest für "Der Freischütz"

Ein gespenstisches Dort für eine tiefromantische Oper

Ein unheimliches Dorf, halb versunken in einer winterlichen Sumpflandschaft: Regisseur und Bühnenbildner Philipp Stölzl kehrt nach Rigoletto 2019/21 für Carl Maria von Webers romantische Oper Der Freischütz an den Bodensee zurück. Ab dem 17. Juli ist die dramatische Geschichte an 27 Abenden erstmals als Spiel auf dem See zu erleben. Am 17. April feierten die Bregenzer Festspiele Richtfest für Der Freischütz. Während in den vergangenen Wochen der Frühling am Bodensee Einzug gehalten hat, hat sich die Bregenzer Seebühne nach und nach in die gespenstische Winterlandschaft verwandelt, die sich Regisseur und Bühnenbildner Philipp Stölzl für Carl Maria von Webers Oper erdacht hat. Bereits seit Dezember 2023 nimmt das kleine Dorf am Seeufer Gestalt an, in dem sich zwei Sommer lang die tragische Geschichte rund um den jungen Amtsschreiber Max und seinen Pakt mit dem Teufel abspielen wird.

Kunstvoll aufgetragene Patina

Schon seit dem Winter zieren 30 täuschend echt aussehende, kahle Bäume die Seebühne. Sie bestehen aus einem Stahlrohrgerüst, dem das Kaschur-Team mit Hasengitter, Füllstoff, Mörtel und Farbe ein natürliches Aussehen verliehen hat. Über den schneebedeckten Bühnenhügeln schwebt der Mond. Er hat einen Durchmesser von sechs Metern und besteht aus einer Holzkonstruktion, auf die 3D-gefräste Styroporplatten und Fassadenputz aufgebracht wurden. Bis Anfang Juni muss die Bühne inklusive Malerei, Kaschur sowie der Installation von Scheinwerfern und Lautsprechern fertiggestellt sein: Dann beginnen die Proben für das neue Spiel auf dem See und das kleine Freischütz-Dorf wird sich erstmals mit Leben füllen.

„Der Freischütz" erstmals als Spiel auf dem See

Mit Carl Maria von Webers Der Freischütz, eine der populärsten Opern des deutschsprachigen Raums und gleichzeitig ein Werk, das noch nie auf der Bregenzer Seebühne zu sehen war, kehrt der Regisseur und Bühnenbildner Philipp Stölzl 2024/25 nach Bregenz zurück. Nach seinem gefeierten Rigoletto, dem Spiel auf dem See 2019/21, ist Der Freischütz bereits die zweite Inszenierung des Münchners am Bregenzer Bodensee. Stölzl zeichnet nicht nur für die Regie, sondern auch für Bühnenbild und Lichtdesign verantwortlich. Es dirigieren Conductor in Residence Enrique Mazzola, der auch bei Rigoletto die musikalische Leitung innehatte, und Erina Yashima.

Der Freischütz eröffnet am 17. Juli 2024 die 78. Bregenzer Festspiele. Mit einer weiteren Zusatzvorstellung, die am 15. August 2024 in den Spielplan genommen wird, sind damit für das Spiel auf dem See 2024 an 28 Abenden insgesamt rund 199.000 Tickets aufgelegt (inkl. Generalprobe und Young People’s Night), knapp 70 Prozent davon sind bereits gebucht. Für mehr als 80 Veranstaltungen in der nächstjährigen Festspielsaison sind nun rund 227.000 Tickets aufgelegt.

Die Bregenzer Festspiele 2024 finden von 17. Juli bis 18. August statt. Tickets und Infos unter www.bregenzerfestspiele.com und Telefon 0043 5574 4076.

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