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Meldung vom 05.07.2022

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Schostakowitsch Tage Gohrisch ziehen positive Abschlussbilanz

Ein künstlerisch herausragender Jahrgang

Mit einem Duorezital der Sopranistin Viktoriia Vitrenko und des Pianisten Alexei Lubimov endeten am Sonntagnachmittag (3. Juli 2022) die 13. Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch. Auf dem Programm des Rezitals standen die Impromptus op. 90 von Franz Schubert, eine Auswahl seiner Klavierlieder sowie der Liederzyklus Stufen des ukrainischen Komponisten Valentin Silvestrov. Das gleiche Programm hatte Alexei Lubimov vor wenigen Wochen in Moskau schon aufführen wollen, wurde dann aber von der russischen Polizei während des Konzerts zum Abbruch genötigt – unter dem fadenscheinigen Vorwand einer Bombendrohung.

Valentin Silvestrov Ehrengast der diesjährigen Schostakowitsch Tage

Valentin Silvestrov war Ehrengast der diesjährigen Schostakowitsch Tage und wurde am Samstag mit dem Internationalen Schostakowitsch Preis ausgezeichnet. Im Rahmen dieser Veranstaltung trat er auch als Interpret eigener Klavierwerke in Erscheinung. Tobias Niederschlag, Künstlerischer Leiter der Schostakowitsch Tage, hob in seiner Laudatio die „Freiheit des Geistes“ in der Musik Silvestrovs hervor und bescheinigte dem Komponisten eine „emotionale Unmittelbarkeit“ in seinen Werken, die ihn – bei allen Unterschieden – mit Schostakowitsch verbinde.

Sieben Konzerte und eine Filmvorführung

Sieben Konzerte und eine Filmvorführung umfasste das diesjährige Festivalprogramm in der Gohrischer Konzertscheune. Mehrere Ur- und Deutsche Erstaufführungen erklangen während der vier Festivaltage. Darunter Schostakowitschs Hymne Ruhm den Schiffbauern für gemischten Chor a cappella, die erstmals in einem öffentlichen Konzert erklang. Nahezu 3.000 Karten wurden für alle Veranstaltungen verkauft. Zu den Protangonisten zählten u.a. die Pianistinnen Elisaveta Blumina und Yulianna Avdeeva, der Geiger Vadim Gluzman und das junge Eliot Quartett. Auch die Sächsische Staatskapelle Dresden, im Jahr 2010 Mitinitiatorin des Festivals, war erneut in Gohrisch zu erleben: in Orchesterformation unter der Leitung von Dmitri Jurowski wie auch mit einzelnen Mitgliedern in verschiedenen Kammerkonzerten. Dmitri Jurowski hatte die Leitung der Aufführungsmatinee mit der Staatskapelle für seinen im März verstorbenen Vater Michail übernommen. Umrahmt wurde das Programm von einer Fotoausstellung des Dresdner Fotografen Matthias Creutziger, der die Schostakowitsch Tage von Anbeginn begleitet hat.

Tobias Niederschlag, Künstlerischer Leiter der Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch: „Wir sind überglücklich darüber, dass die Schostakowitsch Tage nach zwei schwierigen Pandemiejahren nun endlich wieder an ihrem Ursprungsort in Gohrisch haben stattfinden können. Wir haben einen künstlerisch herausragenden Jahrgang erlebt, der vom Publikum entsprechend begeistert aufgenommen wurde. Mit einer Auslastung von ca. 70 % sind wir angesichts der allgemeinen Publikumszurückhaltung überaus zufrieden und davon überzeugt, in den kommenden Jahren auch wieder Auslastungen jenseits der 90 % erreichen zu können. Unser Dank gilt daher unserem treuen Stammpublikum, aber auch all unseren Sponsoren und Unterstützern, ohne die dieses wunderbare Festival nicht würde stattfinden können.“

Die 14. Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch finden vom 22. bis 25. Juni 2023 statt.

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