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Meldung vom 27.05.2022

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Die Saison 2022/23 der Münchner Philharmoniker

Dirigent-Debüts, neue Konzertformate, spätromantische Großwerke

Der alte Gasteig ist im Umbau, die Münchner Philharmoniker fand in der Isarphilharmonie in kürzester Zeit ein neues Zuhause. Publikum und Orchester sind gleichermaßen begeistert vom neuen Konzertsaal. Diese Energie spiegelt sich in der kommenden Spielzeit wider: Etliche junge Dirigentinnen und Dirigenten debütieren bei den Münchner Philharmonikern, neue Konzertformate für ein größeres Publikum finden sich verstärkt im Spielplan, aus Nordeuropa wird Zeitgenössisches gespielt und endlich können die Musiker nach der Corona-Pause wieder spätromantische Großwerke auf die Bühne bringen. „Wir wollten mit dem Umzug die Vielfalt, die Wandelbarkeit und die Vitalität der Münchner Philharmoniker in den Mittelpunkt stellen. Auch wenn Corona unsere Pläne in der Eröffnungssaison beeinträchtigt hat, sind wir begeistert, wie das Orchester vom Publikum getragen wurde und wie es gerade auch von neuen und jüngeren Besuchern der Isarphilharmonie angenommen wird“, so Intendant Paul Müller.

Neue Dirgenten-Generation und langjährige Partnerschaften

Die Münchner Philharmoniker befinden sich also im Aufbruch. Dieser wird sichtbar an den Dirigentinnen und Dirigenten einer neuen Generation, die in der kommenden Saison auf dem Podium der Isarphilharmonie debütieren: Mirga Gražinytė-Tyla dirigiert z. B. Mieczyslaw Weinbergs Symphonie Nr. 3 und Raminta Šerkšnytė De profundis, Lahav Shani Hector Berlioz‘ Symphonie fantastique, Maxim Emelyanychev Beethovens Neunte und Thomas Guggeis Orchesterlieder von Richard Strauss sowie Béla Bartóks Konzert für Orchester. Die Philharmoniker bleiben in der neuen Saison aber auch ihren langjährig gewachsenen Partnerschaften treu, die sie mit ihrem Ehrendirigenten Zubin Mehta, der ein französisch-impressionistisches Programm dirigiert, Kent Nagano oder Parvo Järvi pflegen, der ein Arvo-Pärt-Programm mitbringt. Solistn in der kommenden Spielzeit sind u.a.: Frank Peter Zimmermann (Violine), Alice Sara Ott (Klavier), Simone Rubino (Schlagzeug) oder Anja Harteros (Sopran).

Spätromantische Symphonik und neue Musik aus Nordeuropa

In der kommenden Spielzeit können sich die Münchner Philharmoniker nach zweieinhalbjähriger Corona-Zwangspause endlich wieder ihrem Kernrepertoire widmen: Die Vorfreude des Orchesters auf die opulente spätromantische Literatur ist riesig. „Wir wollen mit groß angelegten Werken von Richard Strauss, Gustav Mahler und Max Reger ein Klangfest feiern“, sagt Paul Müller. So starten die Philharmoniker unter der Leitung von Oksana Lyniv mit Vorspiel und Auszügen aus Wagners Parsifal und Regers An die Hoffnung in die neue Saison und Robin Ticiatti etwa dirigiert im Dezember Mahlers gewaltige dritte Symphonie, Elina Garanča singt die Solostimme. Doch die Münchner Philharmoniker widmen sich genauso dem (ganz) Neuen: In den Spielzeit 22/23 befindet sich auch die Klangsprache Nordeuropas im Fokus. Gleich im November findet die Welturaufführung des Orchesterwerks Archora der Isländerin Anna Thorvaldsdottir statt. Weitere deutsche Erstaufführungen folgen, ebenso wie die Aufführung von Auftragswerken z. B. von Manfred Trojahn oder Bryce Dessner.

Neue Konzertformate

Die entspannte Atmosphäre in der Isarphilharmonie hebt sie von vielen anderen Konzertsälen ab. Dies nutzen die Münchner Philharmoniker für neue Formate wie z.B. MPHIL LATE, Nach(t)klang, den Symphonic Mob, die Wandelkonzerte, ein Familien-Grusical, die App Planeten und für neue Kooperationen wie der Alten Utting, dem Bahnwärter Thiel oder dem Münchner Volkstheater. Das Orchester will so ein noch diverseres Publikum erreichen. Mit der Reihe Favorite Classics wird es erstmalig auch ein eigenes Abo für alle Interessierten geben:

„Wir gehen fest davon aus, dass Klassische Musik etwas Erfüllendes für jeden und jede bereithält, nur die Scheu vor ihr oft zu groß ist. Mit unseren neu entwickelten Formaten und Reihen wollen wir weiter dazu beitragen, Berührungsängste abzubauen“, sagt Paul Müller.

Die Münchner Philharmoniker sind sehr froh, dass BMW auch in den kommenden Spielzeiten weiterhin als Erster Partner fest an ihrer Seite steht. Mit der Firma Brainlab bereichert nun ein „Kreativer Produktpartner“ das Portfolio des Orchesters. Begonnen wird die Partnerschaft am 18. Juni im Headquarter von Brainlab mit einem Konzert eines Schlagzeug-Quartetts, bei dem das Phänomen des 3D-Hörens im Mittelpunkt stehen wird: »Da Unmögliche Hören«

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