Studio 1 des BR-Funkhauses am Rundfunkplatz 1 um. In den beiden Auftaktkonzerten am 3. Dezember 2021 um 18.00 und 20.00 Uhr erklingen Werken von Samuel Barber, Karl Amadeus Hartmann und Dimitrij Schostakowitsch, die sich mit dem Thema Trauer auseinandersetzen. Das Solo des Violinkonzertes übernimmt Stanko Madic, Erster Konzertmeister des Münchner Rundfunkorchesters. Am Pult steht Patrick Hahn, seit dieser Spielzeit Erster Gastdirigent.">

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Meldung vom 25.10.2021

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Auftakt zur Konzertreihe "Paradisi gloria" 2021/2022

Münchner Rundfunkorchester mit "Musik der Trauer" am 3. Dezember 2021 im Studio 1

Neuer Ort, neue Inspiration, bleibender Spirit: Das Münchner Rundfunkorchester zieht mit der Konzertreihe Paradisi gloria für die Spielzeit 2021/22 ins traditionsreiche Studio 1 des BR-Funkhauses am Rundfunkplatz 1 um. In den beiden Auftaktkonzerten am 3. Dezember 2021 um 18.00 und 20.00 Uhr erklingen Werken von Samuel Barber, Karl Amadeus Hartmann und Dimitrij Schostakowitsch, die sich mit dem Thema Trauer auseinandersetzen. Das Solo des Violinkonzertes übernimmt Stanko Madic, Erster Konzertmeister des Münchner Rundfunkorchesters. Am Pult steht Patrick Hahn, seit dieser Spielzeit Erster Gastdirigent. BR-Klassik sendet die Aufzeichnung des Konzerts am 16. Dezember um 20.05 Uhr im Radio.

Musik der Trauer und der Trauernden

Zu Beginn dieses besonderen Konzertabends erklingt Samuel Barbers Adagio for Strings – Barbers eigenes Arrangement des 2. Satzes seines Streichquartetts op. 11 – , das in einer Umfrage des britischen Senders BBC Radio 4 vom Publikum vor einigen Jahren zum „traurigsten Stück der Welt" gewählt wurde. Zahlreiche Regisseure haben mit den berührenden Klängen des amerikanischen Komponisten die elegischen Passagen ihre Filme unterlegt. Besonders populär wurde das Werk, als es nach dem 11. September 2001 von vielen Radiostationen in Europa im Gedenken an die Opfer der Terroranschläge in New York gespielt wurde.

Das zweite Stück, Concerto funebre von Karl Amadeus Hartmann, entstand 1939 als Reaktion auf die Annexion des Sudetenlandes durch die Deutschen und sollte ursprünglich „Musik der Trauer" heißen. Die Komposition besteht aus vier Sätzen – Choral – Adagio – Allegro – Choral –, die fließend ineinander übergehen. Der zweite Choral geht zurück auf die Melodie des proletarisch-revolutionären Trauermarsches „Unsterbliche Opfer, ihr sanket dahin“, der während der russischen Revolution von 1905 und bei Trauerfeiern der Oktoberrevolution verbreitet war.

Bei der Kammersymphonie, op. 110a, von Dimitri Schostakowitsch handelt es sich um die Bearbeitung seines achten Streichquartetts, op. 110, für Streichorchester, die sich der Leiter des Moskauer Kammerorchesters, Rudolf Barshai, mit Genehmigung des Komponisten vornahm. Schostakowitsch schrieb sein achtes Quartett 1960 in der Nähe von Dresden, als er bei Dreharbeiten zu einem Dokumentationsfilm mit der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg konfrontiert wurde. Die Interviews, die dazu mit Augenzeugen geführt wurden, beeindruckten ihn so sehr, dass er das Quartett den Opfern des Krieges und des Faschismus widmete.

Ausstrahlung: BR-Klassik sendet den Mitschnitt des Konzerts am Donnerstag,16. Dezember 2021, um 20.05 Uhr im Radio.

Karten sind erhältlich zu 25,- bis 34,- Euro (Schüler und Studenten 8,- €) bei BRticket über shop.br-ticket.de oder Tel. 0800 / 5900 594 sowie über MünchenTicket, muenchenticket.de oder Tel. 089 / 54 81 81 81.

Über die aktuell gültigen Corona-Bestimmungen rund um den Konzertbesuch (3G-Plus-Regelung ohne Maskenpflicht, Einlasskontrollen, Einlasszeit etc.) informieren Sie sich bitte im Internet unter rundfunkorchester.de/hygieneregeln.

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