Anzeige

Teilen auf Facebook RSS-Feed Klassik Heute
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Meldung vom 09.04.2021

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

James Conlon dirigiert das DSO im rbbKultur

Das Konzert steht anschließend online im DSO Player zur Verfügung

Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (DSO) ist am Samstag, den 10. April ab 20.04 Uhr live im rbbKultur zu hören. Unter der Leitung von James Conlon erklingen im Haus des Rundfunks Dmitri Schostakowitschs Kammersymphonie op. 110a, die Rudolf Barschai nach dem Achten Streichquartett des Komponisten arrangierte, gerahmt von den Symphonien Nr. 25 und Nr. 34 von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Konzert steht anschließend im DSO PLAYER unter dso-player.de zum Nachhören zur Verfügung.

Mozart schrieb nur zwei in Moll stehende Symphonien. Die erste der beiden, die »kleine« in g-Moll Nr. 25, die der Komponist im Alter von 17 Jahren während seiner ersten Anstellung unter dem Fürsterzbischof in Salzburg schrieb, erklingt zum Auftakt des Konzerts. Durch ihre ausdrucksstarken Mittel wie Synkopen, Tremolo- und insbesondere Unisono-Passagen ist jeder ihrer Sätze beinah opernhaft von eindringlichem Charakter, wobei ihre klangliche Palette von schroff, stürmisch-drängend über buffonesk bis ombra, melancholisch und klagend reicht. Opernanklänge finden sich auch in Mozarts Symphonie Nr. 34, die 1780 als sein letzter Salzburger Gattungsbeitrag entstand. Mit ihrem majestätisch-festlichen ersten, dem empfindsam aufgeladenen zweiten Satz und einem Prestissimo-Finale weist sie bereits auf die späten Symphonien wie die Prager oder die Jupiter voraus.

James Conlon hat alle großen europäischen und amerikanischen Symphonieorchester dirigiert. Mit seiner langjährigen Konzerttätigkeit sowie einer umfassenden, preisgekrönten Diskografie gilt er international als einer der bedeutendsten amerikanischen Dirigenten. Er prägte als Generalmusikdirektor und Chefdirigent die Kölner Oper und das Gürzenich-Orchester, die Pariser Nationaloper und das RAI National Symphony Orchestra im italienischen Turin. Seit 2006 ist er Musikdirektor an der Los Angeles Opera. James Conlon verbindet eine langjährige Zusammenarbeit mit dem DSO; zuletzt stand er hier im Oktober 2015 am Pult.

Weitere Meldungen vom 09.04.2021

[09.04.2021] Absage der Händel-Festspiele Halle 2021

Das international wahrgenommene Musikfest fällt somit zum zweiten Mal in Folge aus

[09.04.2021] Auszeichnung für Ingolf Turban

Der Münchner Geiger erhält den International Classical Music Award

[09.04.2021] "Die Dirigentin" - Kinofilm erscheint als DVD

Erzählt wird die Geschichte der Dirigentin Antonia Brico im Amerika der 1920er Jahre

[09.04.2021] James Conlon dirigiert das DSO im rbbKultur

Das Konzert steht anschließend online im DSO Player zur Verfügung

Anzeige

Weitere Meldungen der letzten 14 Tage

Anzeige

Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Anzeige