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Meldung vom 15.03.2021

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Felix Bender wird Generalmusikdirektor des Theaters und der Stadt Ulm

Erfolg für den ehemaligen Studenten der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar

Als jüngster Bewerber in der Finalrunde konnte er sich am Ende durchsetzen: Der Absolvent der „Weimarer Dirigentenschmiede“, Felix Bender, wird neuer Generalmusikdirektor des Theaters und der Stadt Ulm. Der in Halle an der Saale geborene 34-Jährige hatte bis 2011 an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar in der Dirigierklasse von Prof. Gunter Kahlert, Prof. Nicolás Pasquet und Prof. Anthony Bramall studiert. Er tritt sein Amt als Ulmer Generalmusikdirektor in der Nachfolge von GMD Timo Handschuh mit Beginn der nächsten Spielzeit an.

Neue Position und neue Perspektiven

„Es ist ein großer Schritt und ich freue mich darauf, an einem Haus mit so langer und schöner künstlerischer Tradition musikalisch Verantwortung zu übernehmen“, sagt Felix Bender. „Eine riesige Ehre und Freude für mich!“ Er sehne sich schon nach dem aktiven Musizieren mit den Solisten, Chören und Musikern vor Publikum, zeigt er sich hoffnungsvoll. „Außerdem spielt das Orchester manchmal im wunderschönen und erhabenen Ulmer Münster, das ist natürlich spektakulär!“, so der designierte GMD.

Für seinen ehemaligen Studenten freut sich auch sein früherer Weimarer Hauptfachlehrer Prof. Nicolás Pasquet, der von einem „beeindruckenden Werdegang“ spricht: „Mit seinen jungen 34 Jahren ist er nun einen gewaltigen Schritt weitergekommen und ich wünsche ihm alles Gute.“

Berufserfahrung an vielen Bühnen

Von 2010 bis 2013 war Felix Bender als 2. Kapellmeister am Nationaltheater Weimar engagiert und ab 2013 als 1. Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor am Theater Chemnitz. In der Spielzeit 2016/17 übernahm er kommissarisch das Amt des GMD in Chemnitz. Seit der Spielzeit 2018/19 wirkt er als ständiger Gastdirigent an der Oper Leipzig und dirigierte dort u.a. Vorstellungen von Tannhäuser, Butterfly, Faust, Turandot, Don Carlo, L’elisir d‘amore, La traviata, Verkaufte Braut und Der Freischütz. Daneben leitete er das Gewandhausorchester in Ballettabenden mit Werken von Bachs Magnificat bis Strawinskys Le sacre du printemps.

Zuvor leitete er u.a. die Einstudierungen von Wagners Walküre und Siegfried für den neuen Chemnitzer Ring sowie Vorstellungen von Rheingold, Rosenkavalier und Pique Dame.

Auf der Konzertbühne dirigiert er Orchester wie die Staatskapelle Dresden, Dresdner Philharmonie, MDR Sinfonieorchester, Konzerthausorchester Berlin und die Robert-Schumann-Philharmonie. Kürzlich gab er sein Debüt in der Elbphilharmonie in Hamburg, beim Orchestra Haydn di Bolzano auf Tour in Norditalien und bei den Essener Philharmonikern. Demnächst gastiert er u.a. beim Sinfornieorchester Basel, den Essener Philharmonikern und dem Residentie Orkest in Den Haag.

Felix Bender wurde 1986 in Halle (Saale) geboren und war Mitglied im Thomanerchor Leipzig. Er studierte in Weimar bei Prof. Gunter Kahlert, Prof. Nicolás Pasquet und Prof. Anthony Bramall. Assistenzen bei Herbert Blomstedt am Leipziger Gewandhaus ergänzten sein Studium. 2008 erhielt er den 1. Preis und Publikumspreis beim Ring Award in Graz. 2011 wurde er in die Förderung des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats und die Künstlerliste „Maestros von morgen“ aufgenommen.

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