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Meldung vom 26.10.2020

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Neuausrichtung und neuer Intendant der Gluck Festspiele

Das Festival findet in der Metropolregion Nürnberg an mehreren Orten statt

Die Gluck Festspiele in der Metropolregion Nürnberg wagen trotz schwieriger Zeiten einen echten Neustart vom 29. April bis 2. Mai 2021 – mit renommierten Künstlern, Neuentdeckungen und einer komplett neuen Sichtweise auf das Werk des Opern-Reformers Christoph Willibald Gluck. Der "Kurzversion" 2021 (die auch in Corona-Zeiten stattfinden wird) soll 2022 ein zweiwöchiges Festival folgen.

Dem Werk des großen Opernreformers Christoph Willibald Gluck begegnet man heute eher selten auf den Opernbühnen der Welt. Einer der leidenschaftlichsten Fürsprecher von Glucks Werk ist Michael Hofstetter, der als neuer Leiter der Gluck Festspiele jetzt sein erstes Programm für 2021 vorlegte. Ein Signal für Künstler wie Publikum trotz der gegenwärtig schwierigen Zeiten der Kulturbranche. Gluck soll hier neu und hoch emotional zu erleben sein - auf historisch informierter Basis, versteht sich.

Konzertante Aufführung von Orfeo ed Euridice

Die Festspiele beginnen die Reise zur Wiederentdeckung Glucks am Wochenende 29. April bis 2. Mai 2021 in Nürnberg und Fürth, Bayreuth und Castell, Freystadt und Lehrberg. Im darauffolgenden Jahr soll es zweiwöchige Festspiele an noch mehr Orten der Metropolregion geben. Zentrum der sechs Konzerte 2021 ist die konzertante Aufführung von Glucks bekanntestem Werk Orfeo ed Euridice in der Parma-Fassung (2. Mai 2021): Ein Schatz aus den Archiven, war doch lange Zeit kaum ein Sänger in der Lage, diese hohe Orfeo-Fassung zu singen. Die Gluck Festspiele präsentieren hier mit dem Sopranisten Samuel Mariño einen jungen Sänger, dem die Parma-Fassung auf die Stimmbänder geschrieben ist. Für die berühmten Chöre wird das bekannte Calmus Ensemble ergänzt um den Kammerchor Josquín des Préz, als «Orchestra in Residence» spielt das Händelfestspielorchester Halle unter Michael Hofstetter. Ebenfalls mit Samuel Mariño lebt am 30. Mai 2021 ein «Gipfeltreffen» zwischen Händel und Gluck wieder auf, das am 25. März 1746 in London als Benefizkonzert historisch verbrieft ist. Einen faszinierenden Einblick in die Musizierpraxis, die auch fürs Glucks Musik maßgeblich ist, gibt das junge Ensemble «L’Estro d’Orfeo» am 29. April 2021 mit seinem Programm «L’arte di diminuire». Die mehrfache ECHO Klassik-Preisträgerin Hille Perl bringt am 1. Mai 2021 unter anderem Werke von Henry Purcell zur Aufführung – ein Komponist, der Glucks Schaffen erstaunlich nahesteht. Am gleichen Tag runden ein Orchesterkonzert mit dem Händelfestspielorchester Halle und ein Abend mit dem Calmus-Ensemble den Start der neuen Gluck Festspiele 2021 ab.

Weitere Informationen unterInternationale Gluck-Festspiele gGmbH, Burgschmietstraße 2-4, 90419 Nürnberg, info@gluck-festspiele.de, www.gluck-festspiele.de

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