Bundeswettbewerb Gesang findet trotz Corona statt
Verlängerter Anmeldezeitraum bis 01. Oktober und Finalkonzerte im Livestream
Noch bis einschließlich 01. Oktober können sich Nachwuchssängerinnen und -sänger für die Teilnahme beim Bundeswettbewerb Gesang bewerben, der dieses Jahr junge Talente in den Kategorien Oper, Operette und Konzert sucht. Ab 20. Oktober finden deutschlandweit an insgesamt acht Bühnen Vorauswahlen statt, bei denen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Platz in den Finalrunden ersingen können. Die Teilnahmevoraussetzung für Europas größten nationalen Gesangswettbewerb ist die deutsche Staatsangehörigkeit, aber auch EU-Bürger und Schweizer von deutschen Hochschulen sowie alle anderen Staatsangehörigen mit deutschem Schulabschluss können sich bewerben. Die Kandidaten erwarten neben der Aussicht auf ihren Karrierestart auch Preisgelder in Gesamthöhe von rund 50.000 Euro.
Wichtige Bühne für die Nachwuchsförderung
Zum mittlerweile 49. Mal findet der Bundeswettbewerb Gesang statt, der bei der Nachwuchsförderung für deutschsprachige Bühnen einen wichtigen Stellenwert einnimmt. Die Vernetzung, Förderung und Sichtbarmachung noch unbekannter Künstlerinnen und Künstler sind die wesentlichen Ziele des Wettbewerbs. Für die Jury konnten mit Camilla Nylund und Deborah Polaski zwei renommierte Sopranistinnen gewonnen werden, die gemeinsam mit den Vertretern namhafter Bühnen den Finalrunden beiwohnen werden.
Preisträgerkonzerte Anfang Dezember 2020
Zum Abschluss des Wettbewerbs präsentieren sich die besten jungen Sängerinnen und Sänger in zwei Konzerten an prominenten Berliner Bühnen mit den Highlights aus ihrem Programm: Das Preisträgerkonzert des Juniorwettbewerbs (17–22 Jahre) findet am 06. Dezember, das Finalkonzert des Hauptwettbewerbs (23–30 Jahre) am 07. Dezember statt. Die Moderation des Finalkonzerts übernimmt Annette Dasch, die musikalische Leitung hat Patrick Lange. Erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs werden die Finalkonzerte via Livestream zugänglich gemacht. Damit reagieren die Veranstalter nicht nur auf die situationsbedingt reduzierte Anzahl verfügbarer Sitzplätze in den Sälen, sondern ermöglichen mit der digitalen Variante auch einem breiteren Fachpublikum den Zugang zu den Abschlusskonzerten. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.bwgesang.de
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