Anzeige

Teilen auf Facebook RSS-Feed Klassik Heute
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Meldung vom 14.09.2020

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Saisoneröffnung

Konzert im Rahmen des "Musikfest Berlin"

Robin Ticciati und das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin eröffnen in guter Tradition die neue Konzertsaison im Rahmen des Musikfests Berlin. Nachdem sich das Orchester in der vorigen Spielzeit mehrfach auf indirekte Weise Ludwig van Beethoven aus Anlass seines 250. Geburtstags gewidmet hat, interpretiert es mit der Vierten Symphonie nun eine Komposition des Jubilars selbst. Es ist zugleich das erste Mal, dass Chefdirigent Robin Ticciati mit dem DSO eine Beethoven-Symphonie zur Aufführung bringt. Dabei setzen sie einen interpretatorischen Ansatz fort, den sie 2018 und 2019 mit großem Erfolg begonnen haben: die Verwendung von Darmsaiten auf den Streichinstrumenten sowie bei den Bläsern den Einsatz von Naturtrompeten und -hörnern.

Modifiziertes Programm

Das übrige Programm musste vor dem Hintergrund der Corona-bedingten Abstandsregeln modifiziert werden. Verzichten muss das Publikum dennoch nicht auf eine Wiederbegegnung mit dem GrauSchumacher Piano Duo, das seit vielen Jahren eng mit dem DSO zusammenarbeitet und ursprünglich für Wolfgang Rihms La musique creuse le ciel eingeladen worden war. Statt eines Klassikers der Neuen Musik steht nun mit Béla Bartóks Konzert für zwei Klaviere, Schlagzeug und Orchester ein Meisterwerk der klassischen Moderne auf dem Programm. Bartóks im Auftrag des Schweizer Mäzens Paul Sacher und in der Urfassung ohne Orchester als Sonate geschriebenes Werk kann als „neoklassizistisch‟ nur im Hinblick auf seinen formalen Aufbau bezeichnet werden, der auf die traditionellen Modelle des Sonatenhauptsatzes, der Liedform und des Final-Rondos Bezug nimmt. In seiner klanglichen und harmonischen Gestalt ist das Konzert dagegen von einer bis heute faszinierenden kompromisslosen Radikalität geprägt. Dem ungarischen Komponisten ist mit diesem 1938 uraufgeführten Werk die Synthese aus strenger Konstruktion und Publikumswirksamkeit, Experiment und Klassizität geglückt.

Mo 21. September 2020 / 20 Uhr / Philharmonie

Musikfest Berlin

GrauSchumacher Piano Duo – Klaviere

Jens Hilse, Henrik Magnus Schmidt – Schlagzeug

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Robin Ticciati (Leitung)

Das Konzert ist nahezu ausverkauft, es sind ggf. Restkarten verfügbar.

Weitere Meldungen vom 14.09.2020

[14.09.2020] „Kammermusik am Sonntagmorgen“ kehrt in den Goldenen Saal zurück

Konzert im Atlantic Grand Hotel Bremen mit Mitgliedern der Bremer Philharmoniker

[14.09.2020] Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Saisoneröffnung

Konzert im Rahmen des "Musikfest Berlin"

[14.09.2020] Mozarts "Entführung aus dem Serail" an der Wiener Staatsoper

Hans Neuenfels inszeniet die Oper und ist zu Gast im "Regieportrait"

[14.09.2020] musica viva des BR: Konzertsaison 2020/21 mit geändertem Programm

Münchner Erstaufführung von Wolfgang Rihms "Jagden und Formen"

Anzeige

Weitere Meldungen der letzten 14 Tage

Anzeige

Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Anzeige